Guilty Pleasures

Jeder hat sie, aber nur die wenigsten geben es auch zu: Guilty Pleasures. Das sind Dinge, die einem Freude bereiten, obwohl man weiß, dass sie nicht gut sind. Das kann zum Beispiel ein Fast-Food-Burger oder die Schachtel Pralinen sein. Oder aber auch ein Sex-Fetisch oder ein abgedrehtes Mode-Accessoire, die Möglichkeiten sind vielfältig! Beim Operator sind es trashige Filme und da er sich für nichts zu schade ist, gibt es hier seine schamlose Liste von 5 Filmen, die ihm sehr viel Freude bereiten, obwohl er ganz genau weiß, dass sie eigentlich schlecht oder zumindest „nicht gut“ sind.

Transformers

Die Transformers-Reihe hat alles, was einen schlechten Film ausmacht: Unglaubwürdige und unliebsame Charaktere, schlechte Schauspieler, eine so an den Haaren herbeigezogene Handlung, dass das Wort „Handlung“ schon eine Beleidigung ist. Plotlöcher, die größer sind als das Kaspische Meer und eine viel zu lange Laufzeit. Aber trotzdem schaut der Operator die Transformers-Filme gerne und sei es nur aus zwei Gründen: Roboter und eine Materialschlacht, die seinesgleichen sucht. Und zu guter Letzt: Dicke Eplosionen! Okay, das waren jetzt drei Gründe, aber wer wird denn gleich kleinlich sein, Michael Bay ist es schließlich auch nicht! Wenn man für 3 Stunden sein Hirn ausschalten und Scheiße in die Luft fliegen sehen will, ist man bei Transformers genau an der richtigen Stelle.

Snakes On A Plane

Hier kriegt man als Zuschauer genau das, was der Titel verspricht: Schlangen in einem Flugzeug. Was der Titel verschweigt, der geschulte Cineast allerdings weiß: Samuel L. (L wie in „Motherfucking“) Jackson ist mit an Bord. Und es wird verfickt noch mal geflucht. Dazu gibt es noch coole One-Liner, ordentlich Action und Gore. Also alles, was man für einen anspruchslosen Fun-Film braucht. Ach ja: I have had it with these motherfucking snakes on this motherfucking plane! Ihr Bitches!

Piranha 3D

Dieser Streifen fällt eindeutig in die Kategorie „Partyfilm“, denn er hat alles, was eine gute Party ausmacht: Babes, Alkohol, gute Stimmung und KILLERPIRANHAS! Der Splatter-Faktor ist erfreulicherweise ebenfalls schön hoch und auch die CGI-Effekte sind passabel. Was will man mehr? Vielleicht noch Samuel L. Jackson, aber der kann ja nicht in jedem Film mitspielen.

Deep Blue Sea

Seid ihr schon auf Entzug? Der Operator ist es auch und deshalb ist bei diesem Film wieder Samuel L. Jackson mit dabei. FUCK YEAH! Worum geht es? Um ein Heilmittel gegen Alzheimer zu finden, züchten Forscher genmanipulierte Killer-Haie, die superintelligent sind UND rückwärts schwimmen können. Klingt hanebüchen und ist es auch, macht aber mächtig viel Spaß. Und es gibt sogar einen Twist, mit dem sicherlich niemand gerechnet hätte. Aber an dieser Stelle wird nicht gespoilert.

Big Trouble In Little China

„It’s all in the reflexes.“ – Lernt den mürrischen Trucker Jack Burton kennen, der in Chinatown in einen jahrhundertealten und mystischen Kampf zwischen Gut und Böse verwickelt ist. Seine Mission: Zwei heiße Bräute mit grünen Augen vor der Zwangsehe mit einem asiatischen Mafiaboss retten. Was auf dem Papier wie ein Sozialdrama klingt, ist in Wahrheit ein Film mit mächtig viel 80er-Jahre-Charme: Lockere Sprüche, Action, Zauberei, Special Effects in den Kinderschuhen, Monster, Dämonen und Kurt Russell. Alles ist mit dabei! Der Film ist längst Kult und darf in keiner gut sortierten Trash-Sammlung fehlen.

Wird vielleicht fortgesetzt…

Herrenhäuser, Zombies, Herzinfarkte!

Im Jahr 1997 gab es genau zwei Wörter, die des Operators Blut in den Adern gefrieren ließen:

RESIDENT EVIL

Entdeckt hatte er das Spiel auf einer Demo-CD des inzwischen nicht mehr bestehenden Spiele-Publishers Virgin Interactive. Die CD-ROM bot Videos/Trailer und auch die ein oder andere Demo-Version zu neuen PC-Spielen und lag der Zeitschrift PC Games bei. Heutzutage wäre es natürlich undenkbar, dass ein ab 18 Jahren freigegebenes Spiel einfach so einem Heft beiliegt, das keine Altersbeschränkung hat. Aber 1997 haben die Uhren noch anders getickt und so konnte es der damals zwölfjährige Operator kaum erwarten, das Spiel zu installieren und auszuprobieren. Mächtig großer Fehler.

Resident Evil: Zombie

Gleich nach dem ersten Spielstart wurde er vom Capcom-Logo begrüßt, anschließend folgte ein kurzes Filmchen, bei dem ein Mann zu bedrohlich klingender Musik einen Flur entlang geht. Plötzlich hört er ein Geräusch hinter sich, dreht sich um und schreit. Die Kamera zoomt auf seine weit aufgerissenen Augen herein und dann spritzt Blut und das Hauptmenü erschien. Ganz schön harter Tobak, vor allem wenn man erst 12 Jahre alt ist. Dem Operator war jetzt schon etwas unbehaglich, aber er startete das Spiel trotzdem. Nach der Auswahl der Spielfigur (Chris Redfield oder Jill Valentine, der Operator entschied sich für Chris Redfield, dessen einzige Waffe zu Beginn ein Messer ist) folgt auch sogleich das Intro. Aus heutiger Sicht ist es absolut trashig, aber wie weiter oben schon geschrieben: 1997 haben die Uhren noch anders getickt. Besonders war auf jeden Fall, dass das Video nicht gerendert war, sondern stattdessen echte Menschen aus Fleisch und Blut gezeigt wurden, was den Realismusgrad enorm gesteigert hat. Den Begriff „Schauspieler“ hat der Operator an dieser Stelle übrigens bewusst vermieden. Aber schaut es euch am besten selbst an:

Besonders geil und kultig ist übrigens die Vorstellung der einzelnen Charaktere am Ende des Videos. Unbedingt anschauen!

Aber zurück ins Jahr 1997: Der Operator war nach dem Intro schon sehr angespannt und nach einer weiteren kurzen Video-Sequenz in Spielgrafik machte er die ersten Schritte als Chris Redfield durch das auf den ersten Blick verlassen wirkende Herrenhaus, das durch die spärliche Beleuchtung und die durch die Fenster hereinzuckenden Blitze sehr bedrohlich wirkte. Aber die Neugier war größer als die Vernunft und der Operator wollte wissen, was passiert. Und so schlich er sich vorsichtig als Chris Redfield durch einen großen Speisesaal und ging durch die Tür in der hinteren rechten Ecke des Raumes. Dort war ein Korridor. Er ging nach links um eine Ecke und was er dort entdeckte, sollte sein Leben für immer verändern. Ja, das klingt melodramatisch, aber hat auch Wahres! Ein weiteres Video wurde abgespielt, diesmal wieder in Spielgrafik (Nur das Intro und die verschiedenen Outros wurden mit Menschen gedreht) und der Operator begegnete seinem ersten Zombie:

Klar, aus heutiger Sicht ist nur noch die schlechte Grafik erschreckend, aber damals war das State-of-the-Art und als der abgetrennte Kopf auf die Seite fiel und das zur Hälfte abgenagte Gesicht gezeigt hat, wurde Gaming-Geschichte geschrieben. Dem kleinen Operator raste das viel zu große Herz in seiner viel zu engen Brust und an seinen Händen klebte kalter Schweiß. Unerfahren und überfordert versuchte er, den Zombie mit seinem Messer abzustechen, was natürlich mächtig nach hinten losging und zur Folge hatte, dass sein Charakter von dem Zombie gefressen wurde, was das Spiel auch noch schön im Close-Up zeigte. Es ging also wieder von vorne los. Diesmal war der Operator jedoch ein wenig schlauer und nahm direkt die Beine in die Hand, statt sich dem Zombie zu stellen. Später im Spiel fand er zum Glück eine Handfeuerwaffe mit lächerlich wenig Munition. Aber es war besser als das Buttermesser, das er bisher bei sich trug.

Doch es blieb keine Zeit zum Durchatmen. Atmen war überhaupt schwierig, saß der Operator doch angespannt, verängstigt und mit aufgerissenen Augen vor dem PC und bahnte sich weiter seinen Weg durch das Herrenhaus. Er begegnete weiteren Zombies und überstand die Kämpfe nur schwer verletzt. Die Munition war inzwischen aufgebraucht und so klammerte er sich wieder an sein Messer und hoffte, er würde keinem weiteren Zombie mehr begegnen. Das würden weder Chris Redfield, noch das Herz des Operators überleben. Dem Tode geweiht und nur sehr schleppend ging es Stück für Stück vorwärts, bis der Operator einen weiteren Flur betrat. In der Mitte davon lag ein Zombie auf dem Boden. Aber der war ja zum Glück tot und konnte dem Operator nichts anhaben. Dachte er jedenfalls. Als er dem leblosen Körper nämlich näher kam, griff besagter Zombie plötzlich nach dem Bein des Operators. In Panik hämmerte er wie bekloppt auf die Tastatur rum (der Operator, nicht der Zombie) und Chris Redfield trat dem Zombie blutig den Kopf ein. Das war zu viel. Der Operator beendete auf der Stelle das Spiel und rührte es die nächsten Tage nicht mehr an.

Der Operator hatte an diesem Tag zwei wichtige Lektionen gelernt:

  1. Für manche Dinge ist man einfach noch zu jung. *
  2. Nur wenn ein Zombie in seiner eigenen Blutlache liegt, ist er auch wirklich tot.

Aber an diesem Tag ist noch etwas anderes passiert: Der Operator entwickelte eine Faszination für Zombies und Horrorfilme, die bis zum heutigen Zeitpunkt nicht abgerissen hat. Und kein Spiel konnte ihm seitdem jemals so viel Angst einjagen wie Resident Evil.

Am 20. Januar 2015 erscheint Resident Evil HD Remaster, eine auf dem 2002 veröffentlichten GameCube-Remake basierende und überarbeitete Fassung des Horror-Klassikers und der Operator kann es kaum erwarten, wieder das mysteriöse Herrenhaus zu betreten. Und diesmal ist er vorbereitet!

* Den Eltern des Operators war es übrigens egal, welche Spiele er gespielt und was für Filme er geschaut hat. Aber es ist ja trotzdem was aus ihm geworden.

Resident Evil / biohazard HD REMASTER
Resident Evil / biohazard HD REMASTER

Der pädagogisch wertvolle Film: The Texas Chainsaw Massacre

Filme vermitteln oftmals Lebensweisheiten oder geben neue Perspektiven. Manchmal lernt man aber auch Dinge, die man gut im alltäglichen Leben gebrauchen kann. Und genau das ist dem Operator neulich mal wieder bewusst geworden, als er sich The Texas Chainsaw Massacre angeschaut hat. Nein, nicht die schlechten Remakes oder Fortsetzungen, sondern das Original aus dem Jahr 1974.

Wie dem auch sei: Schaut man sich den Film aufmerksam an, wird man viele Lebenstipps entdecken. Die wichtigsten davon hat der Operator für euch niedergeschrieben. Druckt sie aus, steckt sie in euer Portemonnaie und tragt sie immer bei euch. Dann kann garantiert nichts schiefgehen.

  1. Nehmt keine verrückten Anhalter mit.
  2. Falls ihr doch einen verrückten Anhalter mitnehmt, gebt ihm niemals euer Messer.
  3. Respektiert die Grundstücke anderer Menschen.
  4. Geht niemals in fremde Häuser, auch wenn die Tür nicht verschlossen ist.
  5. Wenn Tierschädel und andere Knochen an einer roten Wand hängen, ist irgendwas im Argen.
  6. Wenn ihr plötzlich Schweine in einem augenscheinlich leerstehenden Haus grunzen hört, solltet ihr der Sache NICHT auf den Grund gehen, sondern schnell das Weite suchen. Und zwar SOFORT.
  7. Wenn ihr von einem psychopathischen Kettensägenmörder verfolgt werdet, in eine Tankstelle rennt und der Kettensägenmörder plötzlich nicht mehr hinter euch her ist, sollte euch das zu Denken geben.
  8. Solltet ihr nachts zu zweit irgendwo im Nirgendwo sein, kommt gar nicht erst auf die dumme Idee, euch zu trennen und alleine nach Hilfe oder euren verschollenen Freunden zu suchen.
  9. Solltet ihr im Rollstuhl sitzen und mal dringend eure Notdurft in einer Dose verrichten müssen, stellt sicher, dass ihr nicht an einem Hang steht und dass die Bremsen angezogen sind.
  10. Rennt nie ohne Schutzkleidung mit einer laufenden Kettensäge durch die Wälder oder über die Straße, wenn euch eure Körperglieder lieb sind.

Der Schriftsteller

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Jedes Mal, wenn er eine neue Geschichte anfängt, beginnt der innere Konflikt von vorne: Wie viel will er von sich preisgeben? Nein, wie viel kann er von sich preisgeben? Schreiben ist ein schmerzhafter Prozess: Man muss sich vollständig öffnen und sein verletzliches Inneres zum Vorschein bringen. Nicht selten werden dabei alte Wunden wieder aufgerissen, jedoch kommt Schreiben auch immer wieder einer Katharsis gleich. Nur wenn man sich mit seinen inneren Dämonen beschäftigt, kann man sie besser verstehen und mit ihnen umgehen. Denn eines ist klar: Diese Bastarde wird man niemals besiegen können. Und jeder, der das Gegenteil behauptet, erliegt einer törichten Illusion.

Es gibt viele Hilfsmittel, die den Schreibprozess erleichtern. Bei einigen Autoren hilft Alkohol, andere wiederum benötigen einen vollkommen ruhigen und verdunkelten Raum, um die Gedanken isolieren zu können. Der Schriftsteller dieser Geschichte benötigt keine Hilfsmittel. Er muss nur kurz seine Augen schließen, in sich gehen und sich für einen Moment konzentrieren. Danach ist er bereit, all seinen Schmerz, seine inneren Konflikte, die Verzweiflung und den Wahnsinn, der sich Leben nennt, auf die Tasten seiner Continental-Schreibmaschine zu erbluten. Anfänglich sind es immer nur ein paar vereinzelte Tropfen, doch sobald er sich erst einmal warm geschrieben hat, wird daraus schnell ein roter und rasender Fluss. Nicht selten passiert es, dass er viele Stunden am Stück schreibt und alles um sich herum vergisst: Zeit, Hunger, Müdigkeit. Einfach alles!

Doch dieses Mal war etwas anders. Er wusste erst nicht, was es war, doch dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Er hatte der Welt nichts mehr mitzuteilen. Seit über 30 Jahren hat er nun schon geschrieben, von Kurzgeschichten, über Gedichte bis hin zu ganzen Büchern. Doch inzwischen hatte er alles gesagt, er fühlte sich leer und ausgebrannt. Erst dachte der Schriftsteller, es sei lediglich eine kreative Schreibblockade, aber auch Wochen später konnte er nichts zu Papier bringen. Und so setzte bald auch der körperliche Verfall ein. Der einst stolze Schriftsteller war nur noch ein Schatten seiner selbst: Die Haut war trocken und faltig, die Wangen eingefallen. Seine einst leuchtenden Augen waren müde und trüb. Es dauerte nicht lange, bis er krank und bettlägrig wurde. Der Schriftsteller musste fortan wie ein kleines Kind gefüttert werden und schlief die meiste Zeit über nur, weil er für andere Dinge einfach zu erschöpft war.

Es war ein sonniger Frühlingstag und die Vögel zwitscherten von den Bäumen, als er zum letzten Mal ausatmete und der Welt sein letztes Schriftwerk überhaupt präsentierte: Sein Testament.

Chromebook Pixel: Erfahrungsbericht

Der Operator hat schon öfters mit dem Gedanken gespielt, sich ein Notebook zuzulegen. Da er öfters mal unterwegs ist, liegt es durchaus nahe, einen mobilen Begleiter dabei zu haben, mit dem man längere Texte komfortabel tippen und auch im Internet surfen kann. Doch er konnte sich nie darauf festlegen, was es eigentlich sein sollte. Ursprünglich dachte er an ein MacBook Pro, doch da der Operator primär in der Windows-Welt unterwegs ist, sah er sich schon bald nach einem Ultrabook um. Natürlich soll es nicht nur ein leichtes und kompaktes Gerät sein, sondern es muss obendrein auch noch schick und elegant aussehen. Für ein solches Gerät zahlt man aber schnell 1.000 Euro und aufwärts und das war es dem Operator für seine Verwendungszwecke bisher nicht wert.

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Power-User vs. Gelegenheitssurfer

An seinem Desktop-PC ist der Operator ein echter Power-User. Egal ob Photoshop, Arbeiten mit mehreren Fenstern/Programmen gleichzeitig oder Video-/Musik-Schnitt. Der stationäre Rechner des Operators ist ein echtes Arbeitstier und dementsprechend leistungsstark. Doch was würde er eigentlich genau am Notebook machen? Photoshop und Co. würde der Operator niemals auf einem mobilen Rechenknecht anrühren, denn dafür ist der Monitor einfach zu klein und die Bedienung via Touchpad zu ungenau und
sperrig. Der Operator ging deshalb in sich und überlegte genau, für welche Aufgaben er ein Notebook verwenden würde. Schnell wurde ihm klar: Mobil ist der Operator nichts weiter als ein Gelegenheitssurfer, der ab und an mal einen Text in Google Drive verfasst. Und für solche Zwecke würde dem Operator selbst das günstigste Notebook genügen. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind klobig, minderwertig verarbeitet und einfach unschön anzusehen. Doch der Zufall war dem Operator gnädig und so ergab sich eine äußerst attraktive Chance.

Chromebook Pixel als neuer Begleiter

Ein Freund des Operators bekam im vergangenen Jahr auf der Entwicklerkonferenz Google I/O ein Chromebook Pixel geschenkt, hat jedoch keinerlei Verwendung dafür, da er selbst mehrere Notebooks besitzt und auch einen Desktop-PC hat. Er hat also den Operator gefragt, ob er jemanden kennen würde, der Interesse an dem Gerät hatte. Das Ende vom Lied: Der Operator hat das Chromebook Pixel zu einem unschlagbaren Preis schließlich selbst gekauft.

Highlights des Chromebook Pixel

  • Aluminium-Unibody
  • Tastatur mit beleuchteten Tasten
  • Hochauflösendes Display (2.560 x 1.700 Pixel) mit Touchscreen
  • Kompakt und elegant, sehr hochwertige Verarbeitung

Nun ist es so, dass auf dem Chromebook Pixel Googles Betriebssystem Chrome OS läuft. Das hat den Vorteil, dass das Notebook innerhalb weniger Sekunden sofort startklar ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass es voll und ganz auf den Online-Betrieb ausgelegt ist. Viele Apps, darunter auch Googles Office-Paket Google Drive, lassen sich aber auch offline nutzen. Aber mal Hand aufs Herz: Selbst reguläre Notebooks machen nur dann richtig Spaß, wenn man mit ihnen online ist.

Trotz allem stellt sich natürlich die Frage: Kann so etwas funktionieren und wird der Operator mit einem System glücklich, das im Grunde genommen nur ein erweiterter Webbrowser ist?

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Der Desktop von Chrome OS.

Der Operator hat das Chromebook Pixel nun seit knapp einer Woche im Einsatz und eine endgültige Antwort auf die Frage hat er noch nicht parat, dafür ist aber sein Ausblick äußerst positiv. Natürlich gibt es Einschränkungen in der Benutzung und auf Programme wie Photoshop oder Skype muss man bei Chrome OS auch verzichten, trotzdem ist der Operator bisher sehr zufrieden. Das Chromebook Pixel ist nicht nur ein sehr schönes Gerät, für die Einsatzzwecke des Operators ist es bisher auch ideal. Ein großer Pluspunkt ist die Tastatur: Sie hat nicht nur beleuchtete Tasten, sondern ist auch eine der besten Tastaturen, auf denen der Operator bisher getippt hat. Selbst ein MacBook muss sich da geschlagen geben, wenn auch nur knapp.

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Die Tastatur in Nahaufnahme.

Das hochauflösende Display ist ebenfalls ein Genuss: Der Bildschirm des Pixel ist 12,85 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.700 Pixel. Anders als andere Notebooks ist das Seitenverhältnis nicht im Breitbild, sondern mit 3:2 ist das Display nahezu quadratisch. Für ein Notebook mit Fokus auf Surfen im Internet und Textverarbeitung ist das aber ideal, da so viel mehr vertikaler Platz zur Verfügung steht. Obendrauf ist das Display auch gleichzeitig noch ein Touchscreen. Das ist für den Operator jedoch nichts weiter als eine nette Spielerei, die er bisher noch so gut wie gar nicht benutzt hat.

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Ziemlich cooles Gimmick: Die „Lightbar“ auf der Display-Rückseite leuchtet blau im Betrieb.

Doch natürlich gibt es nicht nur Positives zu berichten: Die Akkulaufzeit gibt Google mit 5 Stunden an, was gerade mal unterer Durchschnitt ist. Zum Vergleich: Das Chromebook C720 von Acer hat eine Laufzeit von  bis zu 8,5 Stunden. Die verbaute Hardware ist bei diesem Exemplar aber im Vergleich zum Pixel auch deutlich schlechter. Aber auch ein MacBook Air von Apple kommt laut Herstellerangaben auf bis zu 12 Stunden. Worauf der Operator hinauswill: Wer für längere Zeit mit dem Chromebook Pixel unterwegs ist, sollte auf jeden Fall auch das Netzteil mitnehmen, denn sonst könnte es schon mal schnell knapp werden. Durch das Verringern der Bildschirmhelligkeit und das Ausschalten der Tastenbeleuchtung ließe sich aber auch noch ein Quäntchen mehr an Akkulaufzeit herauskitzeln.

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Der App-Launcher von Chrome OS, quasi das Startmenü.

Fazit

Das Chromebook Pixel wurde vor über einem Jahr vorgestellt, ist aber immer noch das beste seiner Klasse. Das hat jedoch auch seinen Preis: Google verlangt für das Modell ohne LTE stolze 1.299 US-Dollar. Für den Preis kriegt man schon MacBooks und Ultrabooks mit einem vollwertigen Betriebssystem, auf dem auch Programme wie Photoshop problemlos laufen. Für ein reines „Surf-Notebook“ ist das eindeutig zu viel und in Deutschland ist es ohnehin nicht erhältlich. Doch da der Operator für sein Exemplar deutlich weniger bezahlt hat, ist er froh, es in seinem Besitz zu haben und möchte es inzwischen nicht mehr missen, obwohl er es erst seit einer Woche hat.

Rückblick

Der letzte Artikel ist eigentlich schon viel zu lange her. Aber der Operator hatte in den vergangenen Monaten viel zu tun und so blieb ihm weder Zeit noch Muße,
die DZGH-ARMY mit neuen Inhalten zu beglücken. Aber jetzt zum Jahreswechsel soll sich das noch einmal ändern, und zwar in Form einer neuen Kurzgeschichte (die diesmal wirklich sehr kurz ist). Es war mal wieder an der Zeit für kreativen Output und so manifestierten sich die nun folgenden Worte, die sich von seinem Herzen über seine Finger auf die Tastatur ergossen haben und schließlich in digitaler Form auf dem Bildschirm landeten. Wie immer ist auch diese Geschichte frei erfunden und ob ein tiefer Sinn dahinter steckt, steht jedem Leser frei und obliegt der eigenen Interpretation.

Rückblick

Er saß alleine an der Bar und blickte in sein Glas. Es war so leer wie sein Leben selbst. Die Erkenntnis traf ihn wie ein harter Schlag, obwohl sie eigentlich nicht neu für ihn war. Der Jahreswechsel stand wieder einmal kurz bevor und er ließ die vergangenen 365 Tage noch einmal Revue passieren, bevor sie für immer der Vergangenheit angehörten. Vieles hatte er verloren, alte Zöpfe abgeschnitten und sich immer mehr vom grellen Leben da draußen zurückgezogen. Er wollte nie als Einsiedler enden, aber das war es, wofür er bestimmt war. Und die Bestimmung, das ist das Einzige, vor dem man nicht flüchten kann. Flüchten, wie er es sein gesamtes Leben bisher über getan hat.

Er atmete schwer und bestellte einen weiteren Drink. Er tauschte das Weinglas gegen einen Tumbler mit Whiskey und nahm einen langsamen, tiefen Schluck. Er ließ den vollen Geschmack des Whiskeys auf seine Geschmacksknospen wirken, bevor er ihn hinunterschluckte. Und dann dachte er weiter. Würde das kommende Jahr Besserung bringen oder würde er weiter vor sich hinvegetieren? Er wusste keine Antwort auf diese Frage und verlangte in diesem Moment auch gar keine. Viele offene Fragen, aber keine Antworten – das zeichnete schon immer sein Leben aus und würde sich auch an diesem Abend nicht ändern. Er nahm einen weiteren Schluck und wollte alles vergessen: den Moment, das sich dem Ende neigenden Jahr, sein bisheriges Leben, einfach alles! Als das Glas leer war, zerbrach er es in seiner Hand und beobachtete, wie der warme, dickflüssige, rote Saft langsam seinen Arm hinunterkroch. Er erblickte eine der losen Scherben vor ihm auf den Tresen und nahm sie behutsam, aber voller Entschlossenheit in seine Hand. Er drückte sie an seine Vene und war bereit, den letzten Schritt zu machen, als plötzlich sein Handy in seiner Hosentasche vibrierte. Er zückte es hervor und sah auf das Display. Er hatte eine neue Kurzmitteilung von einem der wenigen Freunde erhalten, die er noch übrig hatte. „Frohes neues Jahr!“ lautete der Inhalt und er ließ die Scherbe langsam aus seinen Fingern gleiten und ging nach Hause.

Die Kurzgeschichte ist jetzt doch glatt ernster geworden als geplant, aber ein wenig Melancholie zum Jahreswechsel hat schließlich noch niemandem geschadet. Der Operator wird jetzt headbladen und anschließend erst mal Essen machen. Sein Magen macht mehr Krach als die verzerrten E-Gitarren, die aus seinen Lautsprechern ertönen. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Artikel!

Handschriftdeutung

Vor über sechs Jahren hat der Operator (seit Kurzem auch bekannt unter dem Spitznamen „The Heist„) seine Handschrift auf einer Webseite deuten lassen. Und obwohl das Ergebnis in manchen Bereichen durchaus universell formuliert ist, passen doch viele Sachen wie die Faust aufs Auge.

Wie auch immer, hier sind die Deutungsergebnisse:

Operator ist selbstbewusst und bereit,

seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.

Chefs sind nun mal so.

Operator ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Er ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“

Operator ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Operator ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Er versucht, seine Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.

Er besitzt einen schöpferischen Schwung.
Originelle Ideen zu finden, fällt ihm leicht.

Operator legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Er hat seine eigene Meinung,
die auch gegen äußere Widerstände durchgesetzt werden,
unabhängig von der Meinung anderer.

Ein Tag im Herbst

Gute Neuigkeiten! Die verschreibungspflichtigen Drogen, die der Operator in regelmäßigen Abständen einwerfen muss, scheinen heute besonders gut zu wirken! Und so kommt es, dass der Operator gleich heute noch einen zweiten Artikel nachreicht. Einer von der Sorte „Viele Wörter, keine Bilder“. Und zwar hat sich der Operator hingesetzt und eine kleine Kurzgeschichte geschrieben. Nachdem er die letzten Tage flach lag, wurde es dringend Zeit, mal wieder etwas in die Tasten zu tippen. Herausgekommen ist eine kurze Geschichte in drei Akten, zusätzlich Pro- und Epilog.

PROLOG

Es war ein warmer Herbsttag. Die Sonne schien klar und hell. Nur ein paar vereinzelte Wolken trübten die sonst perfekt scheinende Herbstidylle. Das goldig-braune Laub der Bäume flog sanft vom Wind getrieben durch die Luft. Fast wie in Zeitlupe und ebenso magisch. Es roch nach frisch gemähten Rasen und Blumen. Eigentlich wäre heute ein perfekter Tag, um einen Spaziergang oder ein Picknick im Freien zu machen. Aber heute war kein solcher Tag.

 

AKT 1 – SHOWTIME

Perry saß auf der Motorhaube seines Autos und nahm einen letzten Zug von seiner Zigarette. Er schnipste den aufgerauchten Stummel mit Zeigefinger und Daumen weg, stand auf und strich seinen dunkelgrauen Anzug glatt. Danach griff er zum Knoten seiner dunkelblauen Streifen-Krawatte, zog ihn fest und richtete seinen Schlips. „Showtime, Perry!“ sagte er zu sich. Der Augenblick war gekommen, den er immer für unmöglich hielt. Er atmete noch einmal tief durch, fasste in die linke Innentasche seines Sakkos, zog einen Flachmann hervor und nahm einen kräftigen Schluck zur Beruhigung. „Okay, sei jetzt keine Pussy. Du schaffst das!“ Selbstmotivation hat noch nie bei ihm funktioniert. Er packte den Flachmann wieder weg und ging in Richtung Menschenmasse.

 

AKT 2 – AUS DEM WEG

Perry mischte sich unter die Menschenmenge. Vereinzelte Gesichter sahen ihn ausdruckslos an. Andere wirkten einsam und wütend. Ein paar Menschen stellten sich ihm unbewusst in den Weg und Perry musste sie höflich zur Seite schieben, nachdem sie sein freundliches „Entschuldigung!“ als Aufforderung zum Platz machen offenbar überhört haben müssen oder absichtlich ignoriert hatten.

Perry stand jetzt ganz am Ende der Menschenmasse und blickte nach unten. Vor ihm war ein großes schwarzes Loch. Es sah aus wie der gierige Schlund einer Bestie, dessen Hunger nur durch eine Opfergabe gestillt werden konnte. Perrys bildliche Vorstellung eines tatsächlich existierenden Monsters, das in diesem Loch lebte, zauberte ein halbes Lächeln auf sein Gesicht. Seine Gesichtsmuskeln entspannten sich jedoch schnell, als er sich wieder ins Gedächtnis rief, weshalb er eigentlich hier war. Überwältigt von den plötzlichen Emotionen, die einen stechenden Schmerz in seiner Brust auslösten, sackte Perry auf seine Knie und griff mit beiden Händen tief in die Erde und ballte sie zu Fäusten.

 

AKT 3  – ABSCHIED

Perry hob seine Hände, die immer noch zu Fäusten angespannt waren, und hielt sie sich vors Gesicht. Nur langsam konnte er die Anspannung lösen. Erde rieselte von den Innenflächen seiner zitternden Hände auf seine Hose und auf den Boden. Perry rieb seine Hände, um auch den letzten Schmutz zu lösen und stand mühsam und mit Tränen in den Augen auf. Auf seinen Schultern spürte er die Hände der anderen Menschen, die versuchten, ihm durch Klopfen Mut zu machen und ihn aufzumuntern. Perry atmete tief aus und hielt für einen Moment inne. Dann griff er zu einer Schippe, die sich neben ihm in einem Eimer befand und hob sie hoch. Sie war gefüllt mit hellbraunem Sand. Perry streckte seinen Arm aus und hielt die Schippe direkt über das große, schwarze Loch. Dann drehte er sein Handgelenk langsam um. Wie auch die rieselnden Körner einer Sanduhr fiel der Sand von der Schippe langsam in das Loch und verteilte sich gleichmäßig auf einen mintgrünen Gegenstand. „Leb wohl, meine Liebe!“ flüsterte Perry leise und fast unhörbar. Dann ließ er die Schippe fallen, drehte sich langsam um und ging zurück zu seinem Auto. Als er sich durch die Menschenmenge bewegte, sah er mitfühlende und nickende Gesichter.

 

EPILOG

In seinem Auto angekommen, steckte sich Perry eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug. Der mit Schnaps gefüllte Flachmann in der linken Innentasche seines Sakkos drückte gegen seine Rippen. Bei Perrys ungesunder Lebensweise hätte er niemals gedacht, dass Sie zuerst vom Antlitz der Erde verschwinden würde. Perry legte seine rechte Hand ruhend auf das Lenkrad seines Autos und starrte auf seinen Ringfinger, an dem er einen goldenen Ring trug, der schon einige Kratzer und Macken aufwies. Es kam ihm so vor, als sei alles erst gestern passiert: Die erste Begegnung, das erste Date, der erste Kuss, der erste Sex und die Verlobung mit anschließender Hochzeit. Doch hier und heute endete die Geschichte. Viel zu früh und viel zu abrupt. Die gemeinsame Zeit war in Retrospektive viel zu kurz. Perry starrte aus der Frontscheibe seines Autos und es wurde ihm schlagartig klar: Alles hat irgendwann ein Ende und deshalb sollte man immer das Beste aus jedem Moment machen. Er ist sich zwar nicht sicher, ob er das bisher immer gemacht hat, aber die gemeinsame Zeit mit Ihr war erfüllend und Perry blickt gerne auf die Hochs und auch die Tiefs zurück. Als er sich so erinnerte, fing sein Herz an zu pochen, seine Brust wurde ganz heiß und es bildete sich ein schwerer Knoten in seinem Hals. Und dann floss ihm eine einzelne Träne langsam über die Wange und leise – ganz leise ­– wimmerte Perry ihren Namen: Emily.

Filme, die mein Leben verändert haben

Ja, es stimmt! Der Operator hat schon lange keinen neuen Artikel mehr veröffentlicht. Die Arbeit nimmt ihn so sehr ein, dass dem Operator in seiner Freizeit oft die Lust, Muse oder auch Zeit fehlt, um einen Artikel für seine und eure geliebte DZGH-ARMY zu schreiben. Das wird sich aber irgendwann bestimmt ändern. Bis es so weit ist, gibt es Artikel einfach dann, wenn dem Operator danach ist. Also quasi ganz so, wie früher auch.

Der Operator kuriert gerade noch eine fiese Grippe mit Mandelentzündung aus und zwischen Schüttelfrost und Fieberkrämpfen hat ihn doch glatt die Muse geküsst und unanständige Dinge mit ihm getrieben. Das hatte zur Folge, dass er endlich einen Artikel fertiggestellt angefangen hat, der schon lange in seinem Kopf herumschwirrte. Die Wahrheit ist, dass schon ein Haufen Ideen und Anfänge für neue Artikel als Entwürfe im Archiv der DZGH-ARMY schlummern, aber bisher noch nicht ihren Weg durch den Geburtskanal gefunden haben. Das ändert sich heute aber zumindest für einen dieser Schreibergüsse. Für den ersten Artikel nach der langen Pause hat sich der Operator wieder einmal dem Thema „Filme“ gewidmet.

„Laaaangweilig!“ werden jetzt sicher einige schreien, aber Filme sind ein wichtiger Teil im Leben des Operators, denn der Operator schaut schon seit seiner frühesten Kindheit Filme. Und da waren einige Streifen dabei, die er eigentlich noch gar nicht hätte sehen dürfen, wenn es nach der Freigabe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geht. Geschadet hat es ihm aber nicht, jedenfalls redet sich das der Operator jeden Tag ein. Wie dem auch sei: Viele Filme hat der Operator schon gesehen, doch nur wenige haben sein Leben nachhaltig beeinflusst und ihn auf seinen Wegen begleitet. Eine kleine Auswahl dieser Filme findet ihr hier. Und da der Operator weiß, dass ihr alle lesefaul seid, hat er außerdem noch passende Trailer zu den Filmen eingebaut. Wenn das nicht mal Service ist!

Lost In Translation

Bill Murray ist ein grandioser Schauspieler! Dass er nicht nur lustig sein kann, hat er schon in vielen Filmen bewiesen, darunter auch Lost In Translation. Über den Film selbst hat der Operator schon mal vor einiger Zeit geschrieben, aber in dieser Liste steht er dennoch ganz oben: Immer dann, wenn sich der Operator einsam fühlt oder aber sich einsam fühlen will, schaut er Lost In Translation. Danach geht es ihm meistens noch schlechter als vorher, aber der Film ist es definitiv wert. Lost In Translation verdeutlicht unter anderem, dass man sich nicht erst in einem komplett fremden Land befinden muss, um sich unzugehörig und verloren zu fühlen. Aber genau in dieser Verlorenheit gibt es immer auch einen Funken Hoffnung und Zweisamkeit. Es ist die besondere Mischung zwischen Komödie, Drama und Romantik, die den Film so besonders macht. Aber auch die starken Szenen, die gezielt Gefühle vermitteln, aber nicht erzwingen.

Aliens

Der Operator war auf jeden Fall noch keine 16 Jahre alt, als er den Film zum ersten Mal gesehen hat und damit definitiv zu jung. Zwölf bis 13 Jahre müssten es gewesen sein. Der zweite Teil aus der „Alien“-Reihe war auch gleichzeitig der allererste Alien-Film für den Operator. Und holla, die Waldfee! Der Operator hatte damals ganz schön Schiss, als er den Film gesehen hat. Nicht nur die klaustrophobisch-nervenaufreibende Atmosphäre hat es ihm angetan, sondern auch die Spezialeffekte, die auch heute nach über 26 Jahren immer noch nicht zum alten Eisen gehören. Wenn der Operator den Film heutzutage schaut, übt er immer noch die gleiche Faszination auf ihn aus. Ein Umstand, den nur sehr wenige Filme bisher geschafft haben.

The Crow

Ein Film über Rache, unsterbliche Liebe und Katharsis, dessen Tragik weit über das hinaus geht, was im Jahr 1994 erstmals auf der Leinwand zu sehen war. Brandon Lee, der Hautpdarsteller des Films, kam bei den Dreharbeiten unter tragischen Umständen ums Leben, und The Crow ist sein Testament an die Nachwelt. Aber auch Abseits des dramatischen Unfalls am Drehort haben Filmliebhaber mit The Crow eine düstere und stimmige Umsetzung einer brillanten Comicvorlage bekommen, die absolut den Nerv der damaligen Zeit getroffen hat.

American Beauty

Eine amerikanische Vorstadt, in der alle ein perfektes Leben zu führen scheinen. Doch die Fassade beginnt langsam zu bröckeln, vor allem im Leben von Lester Burnham, der gerade eine Midlife-Crisis durchlebt. Die Gelüste für eine Freundin seiner Teenager-Tochter Jane wecken neue Lebenslust in ihm und das wirkt sich auf sein gesamtes Umfeld aus. Und schon bald müssen sie alle erkennen: Schönheit befindet sich in jedem noch so unwichtig wirkenden Detail. Aber alles hat auch irgendwann ein Ende und deshalb sollte man das Beste aus der Zeit machen, die man hat. Denn man weiß nie, wann es vorbei ist.

The Matrix

Martial-Arts-Kämpfe, lässige Sonnenbrillen, verdammt coole Lederkluften und ein unverwechselbarer Look. The Matrix lässt sich mit vielen Schlagworten beschreiben, ist aber nicht einfach nur ein weiterer Actionfilm für die Popcorngeneration, sondern er stellt auch philosophische Fragen über unser Dasein und unsere Bestimmung. Gleichzeitig bietet er mit der Bullet Time eines der abgefahrensten Film-Stilmittel der letzten 13 Jahre. Follow the white rabbit!

Neues Songmaterial von Stone Sour

Am 19. Oktober erscheint hier in Deutschland das neue Stone Sour-Album „House Of Gold & Bones Part 1“, doch vorab kann man bereits jetzt schon die ersten beiden Songs aus dem neuen Album anhören. Dem Operator gefällt das neue Songmaterial so gut, dass er es hier nicht unerwähnt lassen möchte.

Gone Sovereign/Absolute Zero

Die beiden Songs heißen „Gone Sovereign“ und „Absolute Zero“. Auf YouTube hat die Band ein Lyrics-Video zu beiden Songs hochgeladen, das ihr euch auf jeden Fall anschauen solltet:

Da der Operator so ein Misanthrop Philanthrop ist, hat er die Lyrics mal flugs abgetippt:

 

Gone Sovereign

No one’s laughing now
No one’s laughing now

I’m sullen and sated and you can’t put a price on me
I won’t share this disarray
I won’t pull these hands away
I need to be chosen and my god don’t pray for me

So scatter all my ashes when I’m dead
And shatter every legend in my head

If only the committed will survive…
Is anybody here still left alive?

This is mine!

Come no further
you’ll go too far
I’m running round in circles once again
If you can’t forgive me,
I won’t take it very hard
But I won’t make it easy in the end

So scatter all my ashes when I’m dead
And shatter every legend in my head

If only the contented will survive…
Is anybody here still left alive?

This is mine!
This is mine!
Yeah!

So scatter all my ashes when I’m dead
And shatter every legend in my head

If only the committed will survive…
Is anybody here still left alive?

This is mine!
Mine!
Mine!
Mine!

 

Absolute Zero

The bloody angle, the symmetry
Your cheap adhesive isn’t holding me
My mouth is a gun I can shoot
I can show you the truth
and I don’t need a reason to lie to you

No pun intended
No punishment
If I offended you, you needed it
Ideas are the bombs in your mind
A fissure in time
If you don’t have a weapon, you can’t have mine

I can bleed if I want to bleed
I can fail if I feel the need
This face is my last confession
This life it feels like a prison

Oh, I’m not afraid
I’m giving into grievances again
You’re looking at an absolute Zero
I’m not the devil – but I won’t be your hero

The catatonic, the sacrilege
Your primadonnas are a privilege
My God has a need to react
It’s as simple as that
It’s better just to settle than to face the facts

I can bleed if I want to bleed
I can fail if I feel the need
This face is my last confession
This life it feels like a prison

Oh, I’m not afraid
I’m giving into grievances again
You’re looking at an absolute Zero
I’m not the devil – but I won’t be your hero

One thing that I can’t stand
is when the minutes fight the second hand
I’ll waste a lifetime’s worth
just to cling to one more day

No fucking quarter, no premiums
The world is stuck in delirium
Man is a four-letter word
It’s really absurd
The hate isn’t fake
it’s just inferred

Oh, I’m not afraid
I’m giving into grievances again
I’m down to absolute Zero
Another zealot with the weight of the fucking world

Oh, I’m not afraid
And I will let you down as I hold you in
You’re looking at an absolute Zero
I’m not the devil – but I won’t be your hero

 

Kaufen kann man die Single übrigens entweder bei iTunes oder bei Amazon. Der Operator hat sich die Single bereits gekauft – und ihr solltet das auch tun!

Der Vollständigkeit halber hier noch das Cover des im Oktober erscheinenden Albums: