Opera: Ein zweiter Versuch

Der Operator hat eine ganz besondere Vergangenheit zum Internetbrowser Opera und das nicht nur, weil er vor einigen Jahren mal für das norwegische Unternehmen gearbeitet hat. Nein, Opera war der erste Browser, den der Operator privat genutzt hat, um im Internet zu surfen. Dank der hohen Anpassungsfähigkeit, vielen Komfortfunktionen (Stichwort: Mausgesten!) und dem Underdog-Status hat der Operator den Browser schnell in sein Herz geschlossen. Doch dann änderte sich alles…
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Chromebook Pixel: Erfahrungsbericht

Der Operator hat schon öfters mit dem Gedanken gespielt, sich ein Notebook zuzulegen. Da er öfters mal unterwegs ist, liegt es durchaus nahe, einen mobilen Begleiter dabei zu haben, mit dem man längere Texte komfortabel tippen und auch im Internet surfen kann. Doch er konnte sich nie darauf festlegen, was es eigentlich sein sollte. Ursprünglich dachte er an ein MacBook Pro, doch da der Operator primär in der Windows-Welt unterwegs ist, sah er sich schon bald nach einem Ultrabook um. Natürlich soll es nicht nur ein leichtes und kompaktes Gerät sein, sondern es muss obendrein auch noch schick und elegant aussehen. Für ein solches Gerät zahlt man aber schnell 1.000 Euro und aufwärts und das war es dem Operator für seine Verwendungszwecke bisher nicht wert.

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Power-User vs. Gelegenheitssurfer

An seinem Desktop-PC ist der Operator ein echter Power-User. Egal ob Photoshop, Arbeiten mit mehreren Fenstern/Programmen gleichzeitig oder Video-/Musik-Schnitt. Der stationäre Rechner des Operators ist ein echtes Arbeitstier und dementsprechend leistungsstark. Doch was würde er eigentlich genau am Notebook machen? Photoshop und Co. würde der Operator niemals auf einem mobilen Rechenknecht anrühren, denn dafür ist der Monitor einfach zu klein und die Bedienung via Touchpad zu ungenau und
sperrig. Der Operator ging deshalb in sich und überlegte genau, für welche Aufgaben er ein Notebook verwenden würde. Schnell wurde ihm klar: Mobil ist der Operator nichts weiter als ein Gelegenheitssurfer, der ab und an mal einen Text in Google Drive verfasst. Und für solche Zwecke würde dem Operator selbst das günstigste Notebook genügen. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind klobig, minderwertig verarbeitet und einfach unschön anzusehen. Doch der Zufall war dem Operator gnädig und so ergab sich eine äußerst attraktive Chance.

Chromebook Pixel als neuer Begleiter

Ein Freund des Operators bekam im vergangenen Jahr auf der Entwicklerkonferenz Google I/O ein Chromebook Pixel geschenkt, hat jedoch keinerlei Verwendung dafür, da er selbst mehrere Notebooks besitzt und auch einen Desktop-PC hat. Er hat also den Operator gefragt, ob er jemanden kennen würde, der Interesse an dem Gerät hatte. Das Ende vom Lied: Der Operator hat das Chromebook Pixel zu einem unschlagbaren Preis schließlich selbst gekauft.

Highlights des Chromebook Pixel

  • Aluminium-Unibody
  • Tastatur mit beleuchteten Tasten
  • Hochauflösendes Display (2.560 x 1.700 Pixel) mit Touchscreen
  • Kompakt und elegant, sehr hochwertige Verarbeitung

Nun ist es so, dass auf dem Chromebook Pixel Googles Betriebssystem Chrome OS läuft. Das hat den Vorteil, dass das Notebook innerhalb weniger Sekunden sofort startklar ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass es voll und ganz auf den Online-Betrieb ausgelegt ist. Viele Apps, darunter auch Googles Office-Paket Google Drive, lassen sich aber auch offline nutzen. Aber mal Hand aufs Herz: Selbst reguläre Notebooks machen nur dann richtig Spaß, wenn man mit ihnen online ist.

Trotz allem stellt sich natürlich die Frage: Kann so etwas funktionieren und wird der Operator mit einem System glücklich, das im Grunde genommen nur ein erweiterter Webbrowser ist?

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Der Desktop von Chrome OS.

Der Operator hat das Chromebook Pixel nun seit knapp einer Woche im Einsatz und eine endgültige Antwort auf die Frage hat er noch nicht parat, dafür ist aber sein Ausblick äußerst positiv. Natürlich gibt es Einschränkungen in der Benutzung und auf Programme wie Photoshop oder Skype muss man bei Chrome OS auch verzichten, trotzdem ist der Operator bisher sehr zufrieden. Das Chromebook Pixel ist nicht nur ein sehr schönes Gerät, für die Einsatzzwecke des Operators ist es bisher auch ideal. Ein großer Pluspunkt ist die Tastatur: Sie hat nicht nur beleuchtete Tasten, sondern ist auch eine der besten Tastaturen, auf denen der Operator bisher getippt hat. Selbst ein MacBook muss sich da geschlagen geben, wenn auch nur knapp.

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Die Tastatur in Nahaufnahme.

Das hochauflösende Display ist ebenfalls ein Genuss: Der Bildschirm des Pixel ist 12,85 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.700 Pixel. Anders als andere Notebooks ist das Seitenverhältnis nicht im Breitbild, sondern mit 3:2 ist das Display nahezu quadratisch. Für ein Notebook mit Fokus auf Surfen im Internet und Textverarbeitung ist das aber ideal, da so viel mehr vertikaler Platz zur Verfügung steht. Obendrauf ist das Display auch gleichzeitig noch ein Touchscreen. Das ist für den Operator jedoch nichts weiter als eine nette Spielerei, die er bisher noch so gut wie gar nicht benutzt hat.

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Ziemlich cooles Gimmick: Die „Lightbar“ auf der Display-Rückseite leuchtet blau im Betrieb.

Doch natürlich gibt es nicht nur Positives zu berichten: Die Akkulaufzeit gibt Google mit 5 Stunden an, was gerade mal unterer Durchschnitt ist. Zum Vergleich: Das Chromebook C720 von Acer hat eine Laufzeit von  bis zu 8,5 Stunden. Die verbaute Hardware ist bei diesem Exemplar aber im Vergleich zum Pixel auch deutlich schlechter. Aber auch ein MacBook Air von Apple kommt laut Herstellerangaben auf bis zu 12 Stunden. Worauf der Operator hinauswill: Wer für längere Zeit mit dem Chromebook Pixel unterwegs ist, sollte auf jeden Fall auch das Netzteil mitnehmen, denn sonst könnte es schon mal schnell knapp werden. Durch das Verringern der Bildschirmhelligkeit und das Ausschalten der Tastenbeleuchtung ließe sich aber auch noch ein Quäntchen mehr an Akkulaufzeit herauskitzeln.

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Der App-Launcher von Chrome OS, quasi das Startmenü.

Fazit

Das Chromebook Pixel wurde vor über einem Jahr vorgestellt, ist aber immer noch das beste seiner Klasse. Das hat jedoch auch seinen Preis: Google verlangt für das Modell ohne LTE stolze 1.299 US-Dollar. Für den Preis kriegt man schon MacBooks und Ultrabooks mit einem vollwertigen Betriebssystem, auf dem auch Programme wie Photoshop problemlos laufen. Für ein reines „Surf-Notebook“ ist das eindeutig zu viel und in Deutschland ist es ohnehin nicht erhältlich. Doch da der Operator für sein Exemplar deutlich weniger bezahlt hat, ist er froh, es in seinem Besitz zu haben und möchte es inzwischen nicht mehr missen, obwohl er es erst seit einer Woche hat.

Schöne neue Bücherwelt

Es geht doch nichts über ein richtiges Buch in der Hand, in dem man noch blättern kann und das nach Papier riecht.

Diese Meinung hat der Operator jahrelang vertreten, doch dann kam es, dass er sich Mitte Februar den Kindle von Amazon bestellt hat. Er hatte ihn ein paar Tage zuvor beim Blasenbär gesehen und fand das Gerät auf den ersten Blick eigentlich gar nicht mal so schlecht. Und so pflanzte sich diese Idee in seinen Kopf (der Kopf vom Operator, nicht der vom Blasenbär), dass der Kindle durchaus eine brauchbare Alternative zu richtigen Büchern wäre. Kurz darauf wurde der Kindle dann bestellt und wie immer kam die Lieferung auch sehr schnell an.

Seitdem ist der Operator von dem Gerät begeistert, dabei kann man damit eigentlich „nur“* Bücher lesen.
Das beherrscht der Kindle allerdings so gut, dass der Operator restlos überzeugt ist.

* Der Kindle besitzt auch einen experimentellen Webbrowser, dieser ist aber nicht ohne Grund extra als solcher gekennzeichnet.

 

Durchdachtes Design

Der Kindle lässt sich intuitiv bedienen und dank einer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung bei der Ersteinrichtung kann man auch nicht viel falsch machen: Datum und Uhrzeit einstellen, den Kindle mit dem Amazon-Konto verknüpfen und schon kann es losgehen.

Zum Umblättern von Seiten besitzt der Kindle auf der linken und rechten Seite zwei Kippschalter zum Vor- respektive Zurückblättern. So kann man entweder mit der linken oder rechten Hand durch digitale Bücher blättern. Bei vielen anderen eReadern befinden sie die Tasten zum Blättern oft unterhalb des Displays, weshalb eine einhändige Navigation durch Bücher dadurch meistens nicht gegeben ist.

So sieht der Kindle unmittelbar nach dem Auspacken aus: Auf dem Display wird angezeigt, dass man ihn mit einer Stromquelle verbinden soll.

 

Sinnvolle Ergänzungen

Auf dem Kindle sind der Duden und das Oxford-Dictionary vorinstalliert. Wenn man beispielsweise ein englischsprachiges Buch liest, aber die Bedeutung eines Wortes nicht kennt, dann kann man einfach mit dem Vier-Wege-Kreuz zu dem gewünschten Wort navigieren und es wird sofort eine (englischsprachige) Erklärung angezeigt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch zu kaufen und dies als Standardwörterbuch festzulegen, so dass direkt die deutsche Übersetzung angezeigt wird.
Dies gestaltet das Lesen von englischsprachigen Büchern ungemein einfacher: Auch wenn man flüssiges Englisch spricht, so kann es doch mal vorkommen, dass man ein bestimmtes Wort nicht kennt. Bei regulären Büchern muss man das Buch immer erst zur Seite legen und in einem Wörterbuch bzw. mit dem Smartphone das gesuchte Wort nachschlagen. Das dauert zu lange, ist umständlich und stört den Lesefluss. Beim Kindle lassen sich Wörter einfach auf dem Gerät selbst nachschlagen, während man sich noch im Buch befindet. Einfacher geht es kaum.

Anders als bei einem richtigen Buch kann man beim Kindle auch die Schriftart und -größe einstellen, weshalb das Gerät auch für ältere Leute mit nachlassendem Sehvermögen gut geeignet ist.

 

Besser als ein Tablet

Tablets können zwar viel, aber dafür auch vieles nicht richtig bzw. nur halb – je nach Anwendungsgebiet. Wer wirklich nur Bücher lesen will, ist mit dem Kindle besser dran: Der Kindle ist leichter als ein Tablet, hat eine längere Akkulaufzeit und dank des E-Ink-Displays kann man auch draußen in der Sonne lesen. Da das Display nicht beleuchtet ist, ermüden die Augen auch nicht so schnell wie bei einem Tablet. Kurzum: Es liest sich wirklich wie in einem echten Buch.

 

Kritikpunkte sind vernachlässigbar

Ganz klar: Hier und da muss sich der Kindle natürlich auch Kritik gefallen lassen. In den Augen des Operators ist diese aber vernachlässigbar.
Trotzdem sollen die Kritkpunkte nicht unerwähnt und -kommentiert bleiben:

  • Ein echtes Buch verbraucht keinen Strom: Richtig, aber ein echtes Buch wiegt auch viel mehr. Und wenn man im Urlaub oder auf Reisen mehrere Bücher mitnehmen möchte, hat man schon bald ein Gewichtsproblem. Außerdem muss der Kindle – je nach Leseverhalten und Einstellungen – nur alle paar Wochen aufgeladen werden, da Strom quasi nur beim Umblättern bzw. bei eingeschaltetem Wi-Fi verbraucht wird.
  • Der Kindle kann keine .epub-Dateien öffnen: Das stimmt: Der Kindle verwendet ein eigenes Format von Amazon für eBooks. Damit lassen sich elektronische Bücher, die man woanders gekauft hat, nicht mit dem Kindle öffnen. Wenn diese Bücher DRM-frei sind, also keinen Kopierschutz besitzen, dann kann man sie allerdings mit der kostenlosen Software Calibre bequem konvertieren und auf den Kindle übertragen. Und mal ganz unter uns: Bei der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung spielt es sowieso keine Rolle, wo man die Bücher kauft, da die Preise fast überall gleich sind. Wem das als Gegenargument nicht reicht, dem wird vielleicht die nahtlose Verzahnung mit dem Kindle-Shop von Amazon überzeugen: Bücher lassen sich auf dem Gerät einfach kaufen und verwalten und dank der „Whispersync“-Technologie von Amazon wird die zuletzt gelesene Seite in einem Buch mit Amazons Servern synchronisiert, so dass man auch bei mehreren Geräten immer auf dem aktuellen Stand bleibt.
  • Der Kindle hat kein 3G: Auch das stimmt: Der aktuelle Kindle ohne Hardwaretastatur verfügt nur über Wi-Fi, aber andererseits sind Bücher auch keine Sache, die man unbedingt unterwegs kaufen muss. Und wenn man doch nicht auf 3G verzichten kann, dann greift man halt zum Vorgängermodell mit 3G.

 

Der beste eReader

Der Operator hat es schon eingangs erwähnt: Er ist restlos überzeugt und begeistert vom Kindle: Der unschlagbar günstige Preis gepaart mit intelligenten Zusatzfunktionen und einer intuitiven Bedienung sprechen eine klare Sprache.
Und seitdem der Operator im Besitz eines Kindles ist, liest er auch wieder viel mehr als früher, eben weil man den Kindle aufgrund der kompakten Größe und des geringen Gewichts überall mitnehmen kann.
Wer sich einmal von seinen alten Lesegewohnheiten verabschiedet hat, der möchte so schnell kein „normales“ Buch mehr lesen. Für den Operator ist der Kindle, und das hätte er selbst nicht gedacht, die beste Technikanschaffung der letzten Monate. Und damit macht der Kindle seinem Namen alle Ehre, denn die Leselust vom Operator wurde aufs Neue entfacht.

Glatt wie ein Babypopo!

Der Operator liebt seine Glatze! Doch das war nicht immer so, früher war er nämlich auf der müßigen Suche nach dem richtigen Rasierer: Sämtliche Nassrasierer und Klingen wurden ausprobiert, doch nichts war richtig geeignet. Ein Glück, dass wir im 21. Jahrhundert leben und es eine tolle Erfindung namens „Internet“ gibt. Der Operator setzte sich also vor seinen Rechner, um dieses ominöse „Internet“ zu verwenden. Und er recherchierte.
Auf mehreren Seiten las er, dass ein Gerät namens HeadBlade besonders gut für die Rasur einer Glatze geeignet sein soll. Der Operator war skeptisch, doch er bestellte sich besagten Rasierer für damals knapp 25 Euro aus dem Internet. Seitdem sind ein paar Jahre vergangen und der Operator möchte seinen HeadBlade nicht mehr missen! Man muss sich zwar ziemlich umgewöhnen, wenn man vorher nur schnöde Nassrasierer verwendet hat, aber der Umstieg lohnt sich auf jeden Fall: Die Rasur geht schneller von der Hand, ist gründlicher und sorgt für weniger Hautrritationen. Zugegeben, bei den ersten paar Rasuren hat sich der Operator ganz schön geschnitten, doch dazu später mehr…

Letzte Woche hat sich der Operator dann etwas Besonderes gegönnt (frei nach dem Motto: „Treat Yo Self!„), und zwar den HeadBlade S4 Shadow.

HeadBlade S4
Der HeadBlade S4 Shadow

Bei diesem Sondermodell vom HeadBlade handelt es sich um eine Variante aus poliertem, rostfreiem Stahl. Im ersten Moment dachte der Operator beim Auspacken „Hoppla, der ist ja von unten hohl!“ doch dann hat er gemerkt, dass dies zwei gute Gründe hat:

  1. Der HeadBlade S4 Shadow ist aufgrund des Materials ziemlich schwer und wäre durch eine vollständige „Bodenverkleidung“ zu schwer geworden
  2. Der HeadBlade S4 Shadow besitzt auf der Unterseite einen praktischen Ständer, der sich ausklappen lässt. Damit kann man den HeadBlade sicher abstellen, ohne dass die Klinge den Boden berührt

Exzellent! Der HeadBlade S4 Shadow (ab hier nur noch „HeadBlade S4“, „S4 Shadow“ oder „S4“ genannt, weil „HeadBlade S4 Shadow“ auf Dauer zu lang ist) ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich auch sehr wertig an: Er ist gleichmäßig poliert und hat keine scharfen Kanten. Zum Lieferumfang gehören nebem dem S4 noch zwei Klingen sowie eine praktische Reisetasche, die ebenfalls einen robusten Eindruck macht. Die Tasche bietet Platz für den Rasierer selbst, zwei Ersatzklingen und Rasierschaum/-gel in Reisegröße.

So kommt der HeadBlade S4 Shadow zu Hause an

 

Der Operator, der zuvor nur den HeadBlade Sport besessen hat, ist jedenfalls ganz begeistert von seiner neuesten Errungenschaft und spricht ihr eine ganz klare Kaufempfehlung aus – vorausgesetzt, ihr steht auf eine gut gepflegte Glatze. Menschen mit Dauerwelle sollten natürlich lieber nicht zugreifen.

Ach ja: Gekauft hat der Operator das edle Stück übrigens bei HeadBlade Germany. Lasst euch nicht von der hässlichen Aufmachung der Seite abschrecken: Der Service ist 1a und man fühlt sich dort gut aufgehoben. Kleiner Nachteil: Geliefert wird mit Hermes und da kann es schon mal ein Weilchen Dauern, bis die Ware eintrifft.

 

Zum Abschluss gibt es vom Operator noch ein paar Tipps zur perfekten Glatzenrasur obendrauf!

 

  • Wenn ihr den HeadBlade verwendet, dann übt keinen Druck aus! Gerade dann nicht, wenn ihr ihn zum ersten Mal verwendet. Der Operator hat sich bei seiner ersten HeadBlade-Rasur ordentlich die Kopfhaut in Streifen abrasiert, also Obacht!
  • Spült eure Kopfhaut vorher mit warmen Wasser ab. Das sorgt für eine weiche Haut und öffnet die Poren.
  • Verwendet nur wenig Haarschaum oder -gel, um eure Poren und die Klingen des HeadBlades nicht unnötig zu verstopfen.
  • Setzt den HeadBlade am besten so an, dass die Räder zuerst aufsetzen. Das sorgt dafür, dass die Klinge nicht aus Versehen im falschen Winkel angesetzt wird und reduziert die Unfallgefahr.
  • Übt keinen Druck aus! Kann man gar nicht oft genug erwähnen!
  • Fangt am besten vorne an, rasiert dann die Seiten und anschließend den Hinterkopf. So macht es der Operator, und so solltet ihr es auch tun!
  • Wenn ihr fertig seid, dann spült eure Kopfhaut erst mit warmen Wasser ab und anschließend noch einmal kurz mit kaltem Wasser.

 

Übrigens: Alle Schnittwunden, die sich der Operator durch den HeadBlade zugefügt hat, sind komplett narbenfrei wieder verheilt, also nicht gleich in Panik geraten, wenn es doch mal bluten sollte. Wenn man den Bogen einmal raus hat, dann ist die Verletzungsgefahr beim HeadBlade auch viel geringer, weil man den Rasierer nicht hinter sich herzieht (so wie normale Nassrasierer), sondern sanft schiebt.

Produkttest – Kaffee von Meyerbeer Coffee

Der Operator weiß es und ihr wisst es auch. Und falls nicht, dann spätestens jetzt: Der Operator liebt Kaffee! Noch mehr als Kaffee liebt der Operator guten Kaffee. Zeit also, dem braunen Gold einen weiteren Artikel zu widmen. Nach den lyrischen Ergüssen des letzten Artikels folgt diesmal ein kurzer Produkttest:

 

Meyerbeer Coffee in Paderborn

 

Wie man am Namen schon unschwer erraten kann, gibt es bei Meyerbeer Coffee Kaffee. Wahre Geschichte! Vom Aufbau und der Inneneinrichtung ähnelt Meyerbeer Coffee einem anderen Kaffeehaus, weshalb der Operator Meyerbeer Coffee auch liebevoll „Starbucks für Arme“ nennt. Da sich der Operator nur selten irgendwo niederlässt, bestellt er bei Meyerbeer Coffee immer einen „Coffee to go“, auf Altdeutsch auch als „Kaffee zum Mitnehmen“ bekannt.
Bisher hat der Operator immer nur einen Cappuccino bestellt, also kann er über die anderen Sorten nicht viel erzählen, aber der Cappuccino schmeckt dem Operator sehr gut. Allerdings kommt es auch darauf an, wer den Kaffee zubereitet. Im Geschmack unterscheidet sich der Cappuccino zwar nicht, aber dafür in der Qualität. Leider kam es schon öfters vor, dass sich unten im Pappbecher Reste der Kaffeebohnen angesammelt haben, so dass man auf den letzten Schluck lieber verzichten sollte.

Verbesserungsbedarf besteht auch bei den Pappbechern: Bei Starbucks gibt es z.B. einen extra Ring aus Wellpappe, dank dessen man den Pappbecher gefahrlos halten kann, ohne sich die Finger zu verbrennen und auch die Mitarbeiter sind beim Original einen Ticken freundlicher und motivierter. Nichtsdestotrotz schmeckt der Kaffee auch bei Meyerbeer Coffee gut, und ein paar Euro günstiger ist das Kaffeehaus auch, aber dafür muss man auch einige kleine Abstriche machen, die aber der Befriedigung der Kaffeesucht vom Operator keinen Abbruch tun. Deshalb sucht er den Laden auch in Zukunft auf, wenn er den extra Kick Koffein benötigt!

Produkttest – Restaurant Phönix

Am 02. April war der Operator in der Libori Galerie (Das Deppenleerzeichen gehört zur offiziellen Schreibweise…) in Paderborn zum Mittagessen. Genauer gesagt im Restaurant Phönix. Dort gibt es jeden Tag ein fernöstliches Buffet. Und weil der Operator voll auf asiatische Speisen abfährt, musste er das relativ neue Restaurant einmal genauer testen…

 

Restaurantkritik à la DZGH-ARMY

So viel vorweg: Der Operator ist kein professioneller Restaurantkritiker, dafür aber semi-professionell im Meckern und Kleinigkeiten entdecken. Die nachfolgende Restaurantkritik ist daher vielmehr sein persönlicher Eindruck, der durch einen einmaligen Besuch entstanden ist.

 

Das Ambiente

Das Restaurant befindet sich in der ersten Etage der Libori Galerie (kann nicht mal einer den Namen korrigieren, damit das Deppenleerzeichen verschwindet!?) und nimmt ca. die halbe Etage ein. Und schon von außen sieht man: Es ist voll drinnen. Da die Außenwände komplett aus Glas bestehen, ist es drinnen logischerweise immer hell und gut beleuchtet. Wenn man nahe der Glaswände sitzt, kann man sich allerdings auch von den draußen vorbeigehenden Menschen etwas beobachtet fühlen…

Die Atmosphäre besitzt sonst eindeutig einen typischen Kantinencharme, von dem auch die typisch asiatische Inneneinrichtung nicht hinwegtäuschen kann: Überall klappern Teller, Mitarbeiter wuseln eifrig durch das Restaurant und der Geräuschpegel ist relativ laut, aber nicht sonderlich störend. Man muss jedenfalls nicht schreien, wenn man sich unterhalten möchte.

 

Die Preise

Der Operator war zum Mittagsbuffet da, welches mit 7,20 EUR (Kinder unter 10 Jahren zahlen 4,80 EUR) ziemlich günstig ist. Abends kostet das Buffet dann 12,80 EUR (respektive 6,80 EUR für Kinder unter 10 Jahren). Dies kommt dadurch zustande, weil es abends noch einen offenen Grill, also Barbecue, gibt und die Auswahl an Speisen demzufolge größer ist. Unter anderem gibt es dann auch exotische Speisen wie Känguru- und Haifischfleisch.

 

Das Essen

Die Auswahl an Speisen ist wirklich sehr groß. Für jeden Geschmack ist quasi etwas dabei: Von Sushi über gebratenes Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten ist alles vertreten, was man von fernöstlichen Speisen erwartet. Beim ersten Rundgang waren die Speisen zwar nur lauwarm und fast schon kalt, ab der zweiten Runde dann aber immer warm. Die Speisen waren grundsätzlich frisch und lecker – hier gibt es nichts zu meckern.

 

Das Ambiente, Teil 2

Endlich kann der Operator meckern: Der Tisch, an dem der Operator saß, hat gewackelt und machte einen abgenutzen Eindruck. Aber auch abgesehen davon lagen unter einer großen Anzahl von Tischen Bierdeckel, um die Standfestigkeit zu erhöhen, was natürlich nicht gerade schön aussieht.
Unzufrieden war der Operator auch mit dem Geschirr: Da es augenscheinlich direkt aus der Spülmaschine kam, war es noch nass (Wasserperlen befanden sich auf der Ober- und Unterseite des Tellers) und als Gast musste man selbst zur Serviette greifen (davon gibt es zum Glück reichlich) und die Teller trocken putzen.

 

Der Nachtisch

Nachdem man sich den Bauch mit den Vor- und Hauptspeisen vollgeschlagen hat, geht es weiter zum Nachtisch: Auch hier erwartet den Gast eine mannigfache Auswahl an unterschiedlichen Süßspeisen, darunter unter anderem: Wackelpudding, Eis und Obst/Früchte. Beklagen kann man sich hier nicht. Zusätzlich gibt es noch mehrere Soßen (Vanille, Ahornsirup, Honig), die man für den zusätzlichen Zucker-Kick über den Nachtisch gießen kann.

 

Abschließendes Fazit

Bei dem Preis kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen: Für weniger als 10 Euro bekommt man beim Mittagsbuffet eine große und vielfältige Auswahl geboten, die alle Geschmäcker eigentlich gründlich abdeckt. Eigeninitiative muss man hingegen beim Putzen des Geschirrs mitbringen, sofern man nicht von einem nassen Teller essen möchte. Dafür gibt es eindeutig Punktabzug. Abstriche muss man auch bei der Atmosphäre machen: Wackelige Tische und ein relativ hoher Geräuschpegel, der beim Abendbuffet noch einmal ein gutes Stück lauter sein wird, trüben den Gesamteindruck.
Ein romantisches Essen zu Zweit verbringt man lieber woanders, für ein legeres Buffet mit Freunden reicht es aber allemal.

Pro

  • Vielfältige Auswahl an Speisen
  • Frisches Essen
  • Günstiger Preis

Contra

  • Tische wackeln
  • Kantinenatmosphäre
  • Teller sind nass und müssen vom Gast getrocknet werden

Restaurant Phönix ist also durchaus eine Empfehlung wert – sofern man einige Abstriche in Kauf nehmen kann.

Produkttest – Bonsais aus dem Internet

Der Operator und Blasenbär haben sich letzten Samstag getroffen, um Döner zu essen und die Serie Chuck zu schauen. Als die beiden zwischen Döner und Chuck Proviant für den Abend in einem örtlichen Supermarkt eingekauft haben, kam Blasenbär auf die Idee, dass man sich doch gemeinsam einen Bonsai kaufen könne. Zum einem deshalb, weil der Operator und Blasenbär beide Bonsai-Fans sind (auch wenn die Bonsais von Blasenbär leider immer sterben), aber zum anderen auch als Zeichen der Freundschaft: Quasi Buddy-Bonsais, oder auch Brosais, wie Blasenbär sie nennt.

Gesagt, getan: Man entschied sich, preisgünstig Bonsais bei einer großen Internetauktionsplattform zu ersteigern. Schließlich wollte man auch kein Risiko bei einem Blindkauf im Internet eingehen, immerhin kann man die Bonsais nicht vorher begutachten. Es dauerte nicht lange, bis unsere beiden Helden der Geschichte eine viel versprechende Auktion gefunden haben. Der Preis pro Person und Bonsai lag bei ca. 5 Euro und war somit günstig und verschmerzbar, sollte man tatsächlich einen Fehlkauf getätigt haben. Blasenbär klickte also auf den „Ersteigern“-Button und nach der anschließenden Bezahlung via PayPal widmete man sich wieder dem eigentlichen Abendprogramm: Bier, Wein, Snacks und Chuck!

Es dauerte dann auch nicht lange, bis die beiden Bonsais bei Blasenbär eintrafen. „Produktbild entspricht nicht den tatsächlich gelieferten Pflanzen“ stand in der Beschreibung der Auktion (Das Bild zeigte einen üppig gewachsenen Bonsai, der schon mehrere Jahre alt war) und dass eine Jungpflanze geliefert werden würde, die noch kein Jahr alt ist.
Was dann allerdings vor ein paar Tagen bei Blasenbär eintraf, übertraf all unsere Vorstellungen bei weitem:

Die Bonsais sind mindestens so kahl wie der Kopf des Operators

 

Der Operator und Blasenbär staunten nicht schlecht, als zwei dürre Ästchen vom Paketboten geliefert wurden. Man war ja auf alles vorbereitet, aber nicht darauf!
Wir haben es jedenfalls mit Humor genommen und unsere Lektion gelernt: Keine Bonsais im Internet kaufen. Und schon mal gar nicht, wenn man sie vorher nicht gesehen hat!

Produkttest – Twitter-Trilogie

Dass der Operator ein großer Fan von Twitter ist, dürfte mittlerweile bekannt sein, nicht umsonst wurden von ihm schon zwei Artikel über verschiedene Twitter-Programme veröffentlicht.

Doch der Operator wäre nicht der Operator, wenn er nicht die Gelegenheit nutzen und noch einmal über Twitter berichten würde. Seit seinem letzten Artikel gab es einige interessante Updates und auch neue Programme werden hier vorgestellt. Also anschnallen und los geht’s!

Desktop-Anwendungen:

Mittlerweile schwört der Operator auf TweetDeck, bietet das Programm doch viele Komfortfunktionen, die für einen Vieltwitterer wie dem Operator viele nützliche Features bietet. Links zu Bildern und YouTube-Videos werden z.B. direkt in dem Programm selbst geöffnet, ohne Umwege über den Browser nehmen zu müssen. Außerdem gibt es eine Autovervollständigung für Benutzer und praktische Popup-Benachrichtigungen. Und das Beste: Tweets erscheinen in Echtzeit, also ohne Verzögerung. Sobald also einer der Follower etwas schreibt, wird es sofort in TweetDeck angezeigt.
Schreibt man einen Tweet, der einen Link enthält, dann wird dieser ohne Zutun des Benutzers automatisch verkürzt. Sehr praktisch!
TweetDeck nutzt übrigens Adobe AIR und ist damit unter Windows und Mac OS X lauffähig.

Schwarz und aufgeräumt. So gehört sich das.

TweetDeck gibt es außerdem in einer speziellen Version für den Browser Chrome aus dem Hause Google. Das nennt sich dann Chrome TweetDeck und bietet ähnliche Funktionen wie die reguläre Desktop-Anwendung. Allerdings muss man auch einige Abstriche machen, denn Bilderlinks und YouTube-Videos werden in einem neuen Fenster von Chrome angezeigt (ungeachtet dessen, welcher Browser als Standardbrowser zum Einsatz kommt) und nicht direkt in der App geöffnet. Dafür gibt es ein ansprechendes Design. Und da Chrome TweetDeck auf Google Chrome setzt, läuft das Programm sowohl unter Windows, Mac OS X und Linux.

Modernes Design, immer noch schwarz: Chrome TweetDeck

Mobil twittern:

Seitdem vor ein paar Wochen Seesmic for Android in Version 1.5 erschienen ist, nutzt der Operator sie wieder als Standard-App auf seinem Milestone. Seesmic war seine erste Twitter-App auf dem Milestone, wurde aber irgendwann von Plume (auch bekannt als Touiteur) abgelöst, da diese App noch mehr Features bietet (lässt sich alles im letzten Produkttest zu Twitter nachlesen). Warum also wieder Seesmic?

Der Operator kann dem verwirrten Waschbär einfach nicht widerstehen!

Seesmic 1.5 bietet ein neues und frisches Design und kann auch beim Funktionsumfang aufholen: So gibt es z.B. endlich eine Autovervollständigung für Benutzernamen. Damit spart man sich das mühsame Tippen. An den Funktionsumfang von Plume kommt Seesmic allerdings leider (noch) nicht heran. Die App läuft aber wesentlich flüssiger und runder auf dem Milestone des Operators, so dass Plume als Standard-App verdrängt wurde. Die aktuelle Version bietet allerdings noch einen etwas störenden Bug: Obwohl die Option zur Speicherung der Position auf der Timeline gesetzt ist, springt Seesmic automatisch immer zum Anfang der Timeline. Die Entwickler arbeiten aber an dem Problem und ein Update sollte bald erscheinen.

Sehr aufgeräumt und gelungen: Das neue Design

Produkttest – iPod touch (4. Generation)

Gestern stand eine neue Anschaffung im Hause DZGH-ARMY an: Ein neuer iPod touch sollte den mittlerweile etwas betagten iPod touch der 2. Generation aus dem Jahr 2008 ablösen. Die Wahl fiel auf das Modell mit 64 GB Speicher, weil der Operator genügend Platz für seine Musik, Videos und Apps haben wollte.

Im September erst vorgestellt, befindet sich der neue iPod nun im Besitz des Operators. Warum die Neuanschaffung? Der alte iPod touch (2. Generation, 32 GB), war dem Operator nicht mehr genug: Die Speicherkapazität stieß langsam an ihre Grenzen, und auch die Performance war nicht mehr so flüssig, wie er es eigentlich gewohnt war (was auf jeden Fall auch auf das Software-Update auf iOS 4 zu schieben ist). Außerdem wirkte das Display mit seiner Auflösung von 320 x 480 Pixeln einfach nicht mehr zeitgemäß. Da der Operator mit dem iPod touch ansonsten mehr als zufrieden war, musste er nicht lange überlegen, so dass die Wahl auf den iPod touch der aktuellen Generation fiel.

Die kompakte Verpackung vom iPod touch

Inhalt

Beim Auspacken fiel sofort auf, dass dem aktuellen iPod kein Dock-Adapter mehr für das Universal Dock von Apple beiliegt. Diesen Adapter, der in der Herstellung nur wenige Cent kosten dürfte, muss man jetzt im Dreierpack für 9 € kaufen. Absolut unverständlich für den Operator und viele andere auch!
Aber auch sonst fällt der Inhalt ziemlich karg aus: Neben dem iPod touch befindet sich gerade mal eine Kurzanleitung samt obligatorischer Apple-Aufkleber, ein USB-Kabel und die Apple Earphones mit in der Verpackung. Im Vergleich zum Lieferumfang des iPod touch der 2. Generation wurde das Mikrofasertuch für die Display-Reinigung und besagter Dock-Adapter gestrichen. Im Nachhinein war das Fehlen des Dock-Adapters dann aber doch nicht so schlimm, wenn auch weiterhin unverständlich, da der neue iPod touch auch problemlos mit dem alten Adapter in das Dock passt und einen sicheren Sitz hat.

Zum Vergleich: Links die Verpackung vom aktuellen iPod touch, rechts die der 2. Generation

Vorbereiten für die erste Inbetriebnahme

Bevor der Operator mit seinem neuen iPod loslegen konnte, war erst noch der alte iPod gefragt: Von diesem wurde mit iTunes ein Backup erstellt, das dann als Grundlage für den neuen iPod dienen soll, damit der Operator sich die lange Ersteinrichtung sparen konnte.
Nachdem das Backup abgeschlossen war, wurde der neue iPod angestöpselt, und wollte zuerst bei Apple registriert werden. Dies geschieht mittels einer Apple ID und wenigen Mausklicks mühelos. Die Wiederherstellung vom Backup war anschließend noch nicht möglich, da sich die Firmwareversionen unterschieden (neuer iPod: iOS 4.1, alter iPod: iOS 4.2.1). Also den neuen iPod kurz mit iTunes einrichten, dann das Firmwareupdate installieren, dann den iPod auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, und dann endlich das Backup wiederherstellen. Praktischer wäre es, wenn man ein Firmwareupdate ohne vorherige Einrichtung hätte vornehmen können. Anschließend musste der iPod „nur noch“ synchronisiert werden, was bei knapp 30 GB an Daten aber schon mal ein Weilchen dauern kann…

Jetzt aber: Die erste Inbetriebnahme

Dann war es endlich so weit: Der Operator konnte seinen neuen iPod vom PC trennen, und endlich damit herumspielen! Direkt fiel auf, dass eine App (Minigore) nicht synchronisiert wurde, weil laut iTunes die Signatur der App ungültig war. Dies stellte aber kein Problem dar, weil der Operator die App einfach über den App Store des iPods erneut gedownloadet hat. Als nächstes fiel auf, dass das WLAN-Passwort eingegeben werden musste, da dies offensichtlich bei der Wiederherstellung ausgelassen wurde (ebenso das Passwort für die Synchronisation der Google-Kontakte und -Kalenderdaten). Dies machte den Operator zwar kurz stutzig, weil das Problem bei einer Wiederherstellung seines alten iPods nie auftrat, war aber auch nicht weiter tragisch, da er die Passwörter ja auswendig kennt.

Unterschiede zum alten iPod touch

Diese Auflösung! Die Rede ist natürlich von dem Retina Display: Der Operator ist durch sein Milestone von Motorola zwar schon an hochauflösende Displays gewöhnt, aber das Display vom neuen iPod touch ist noch mal eine ganze Ecke besser: Die Farben sind satt und kräftig, und die Auflösung (960 x 640 Pixel) ist dank der höheren Pixeldichte noch mal ein gutes Stück schärfer und besser. In Zusammenhang mit den absolut flüssigen Animationen und Effekten, die, im Gegensatz zum iPod touch der 2. Generation, butterweich dargestellt werden, erhält man einen positiven Ersteindruck.
Anders als beim iPhone 4 wurde beim iPod touch der vierten Generation übrigens ein günstigeres und blickwinkelabhängigeres TN-Display verwendet. Großartige Auswirkungen hat dies aber zum Glück nicht.

Der Homescreen vom iPod touch 2G
Der Homescreen vom iPod touch 4G

Im neuen iPod touch kommt eine verbesserte CPU mit einer Taktung von 1 GHz zum Einsatz, und auch der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt. Allerdings kommen im neuen iPod touch nur 256 MB RAM zum Einsatz, im Gegensatz zu den 512 MB, die das iPhone 4 bietet. Warum dies der Fall ist, weiß man nicht, vermutlich wollte Apple aber einfach nur Kosten sparen, um mehr Gewinn einzufahren.
In wiefern sich der geringere Arbeitsspeicher auf die Performance, besonders bei aufwändigen Spielen, auswirkt, muss sich erst noch zeigen. Die kostenlose, und grafikintensive App Epic Citadel –  eine Grafikdemo auf Basis der Unreal Engine 3, bei der man frei durch ein mittelalterliches Dorf gehen kann – lief jedenfalls flüssig, lediglich bei der ersten Anfangsszene gab es ein leichtes Ruckeln, welches aber auch auf den Ladevorgang zurückzuführen sein könnte. Gestört hat es jedenfalls nicht.

Epic Citadel: Beeindruckende Grafik dank Unreal Engine 3 und potenter Hardware
Selbst Reflexionen in Echtzeit sind möglich
Für ausreichende Weitsicht ist gesorgt

Weitere Neuerungen: Der neue iPod touch verfügt über ein integriertes Mikro, sowie zwei Kameras (eine vorne, eine hinten), mit der sich Schnappschüsse machen und Videos aufnehmen lassen. Die Frontkamera lässt sich zudem für Videogespräche mittels FaceTime nutzen. Darüber hinaus wurde der integrierte Lautsprecher verbessert: Der Sound klingt nun weniger blechern, aber Musik sollte man trotzdem lieber mit Kopfhörern oder einem anderen Audio-System hören. Für Apps reicht der Lautsprecher aber allemal.

Design & Verarbeitung

Ließ sich der iPod touch der dritten Generation äußerlich nicht von seinem Vorgängermodell unterscheiden, wurde dem neuen iPod touch eine neue Fassade spendiert, welche zwar nicht grundlegend verändert wurde, aber auf jeden Fall eine Verbesserung darstellt: Der neue iPod touch ist 4 Gramm leichter und auch schmaler als sein Vorgängermodell. Die Verarbeitung ist hochwertig, und auch die Haptik ist besser: Durch das neue Aussehen liegt der iPod nun besser und sicherer in der Hand.
Die Rückseite ist wieder flach (wie beim allerersten iPod touch), so dass man den iPod auf den Tisch legen kann, ohne dass er wackelt, aber leider wieder aus poliertem Edelstahl, was geradezu ein Magnet für Kratzer darstellt, selbst dann, wenn man immer pfleglich damit umgeht.
Die Standbytaste, die jetzt nicht mehr oben links, sondern oben rechts platziert ist, lässt sich nun schwerer erreichen, da sie leicht nach hinten versetzt wurde und sich nicht mehr direkt auf der Oberkante befindet. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase sollte dies aber kein großes Problem mehr darstellen.

Genauso kompakt wie die Verpackung!

Software & Apps

Auf alle Funktionen soll hier nicht ins Detail eingegangen werden, da sich hierfür die Produktseite bei Apple besser eignet, aber einige Anmerkungen folgen trotzdem:

Dank der neuen Hardware lassen sich nun Apps nutzen und installieren, die vorher noch ihren Dienst verweigerten (wie z.B. die Ocarina-Flöte, die ohne integriertes Mikrofon vorher nur wenig Sinn auf einem iPod touch ergeben hätte), oder eben jene „Epic Citadel“, die nur auf Hardware der dritten und vierten Generation läuft. Neu ist ebenfalls Multitasking, also die Möglichkeit, mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen, sofern die jeweilige App dieses Feature denn unterstützt. Aufgrund der schlechteren Hardware ist Multitasking mit dem alten iPod des Operators leider nicht möglich.
Ach ja: Für den Homescreen kann man nun ein Wallpaper verwenden, dies ging beim iPod touch der 2. Generation ebenfalls nicht. Man sollte aber darauf achten, ein ruhiges bzw. minimalistisches Wallpaper zu verwenden, da der Homescreen schon bald mit allen möglichen App-Icons zugeklebt sein wird, und man dann sowieso nicht mehr viel vom Hintergrund erkennen kann. Dennoch lässt sich der iPod touch dadurch etwas personalisieren, was bei iOS ansonten, gerade im Vergleich zu Android, nicht der Fall ist. Aber dafür hat Apple auch eindeutig die Nase bei den Multimedia-Fähigkeiten vorn, auch wenn sich viele an den iTunes-Zwang stören, der für den Operator aber noch nie ein Problem darstellte.

Links: Der neue iPod touch, Rechts: Der iPod touch 2G

Fazit:

Ist der Operator froh, sich den neuen iPod gekauft zu haben? Ja!
Bietet der neue iPod einen Mehrwert gegenüber seinen alten iPod touch der 2. Generation? Ja!

Ein Umstieg vom iPod touch der zweiten Generation auf die aktuelle vierte Generation lohnt sich auf jeden Fall. Für Besitzer eines iPod touch der dritten Generation kann ein Umstieg ebenfalls reizvoll sein: Zwar gibt es hier nicht mehr Speicher, und auch der Arbeitsspeicher ist mit 256 MB gleich geblieben, aber der Prozessor dürfte viel schneller sein, und dann hat der neue iPod touch ja auch noch ein hochauflösendes Display, welches der alte iPod touch nicht bieten kann. Weitere Features wie das integrierte Mikro sowie die beiden Kameras runden das Gesamtpaket dann ab.

Produkttest – Alien Anthology

Der Operator ist großer Fan der „Alien“-Filme: Im zarten Alter von 13 Jahren sah er zum ersten Mal einen Film aus der Reihe, nämlich „Aliens“. Heimlich hatte er den Film auf Video aufgenommen (lief ja schließlich nach 22 Uhr, und da lag er schon längst im Bett), und schaute ihn am nächsten Tag nach der Schule, als er alleine zu Hause war. Seitdem war es Liebe auf den ersten Blick. Na ja, fast. Zuerst musste sich der Operator vom Schreck erholen, den ihm der Film eingejagt hatte. Anschließend hat der Operator den Film binnen kürzester Zeit ziemlich oft gesehen. Es dauerte nicht allzu lange, bis auch die anderen drei Teile im Fernseher liefen, die der Operator ebenfalls aufnahm und ansah. Als der Operator einige Jahre später in den Besitz eines DVD-Players kam, kaufte er sich flugs die Alien-Filme auf DVD. Den zweiten Teil, der übrigens auch sein Favorit ist, gab es sogar in einer besonderen Langfassung, die der Operator zuvor noch nie gesehen hat. Die Aufregung war groß: Nicht nur, dass der Operator die Filme zum allerersten Mal auf DVD sehen konnte, sondern der zweite Teil bot viele interessante neue Szenen, die den Film seiner Meinung nach noch besser machen, und übrigens auch die favorisierte Fassung von Regisseur James Cameron darstellt.

Es verstrichen wieder einige Jahre, und wir befinden uns nun im Jahr 2003: Der erste Alien-Film wird als Director’s Cut erneut im Kino aufgeführt. Das konnte sich der Operator natürlich nicht entgehen lassen! Auch nach all den Jahren hatte der Film nichts von seiner Faszination verloren, und wirkte auf der großen Leinwand sogar noch eine Ecke düsterer und bedrohlicher. Passend zu Weihnachten erschien im gleichen Jahr dann die „Alien Quadrilogy“ auf DVD. Dieses Box-Set bot auf 9 DVDs alle vier Filme in Langfassungen und zusätzlich eine Fülle an Bonusmaterial. Kurzum: Das Box-Set war die definitive Veröffentlichung für alle „Alien“-Fans!

7 Jahre später erschienen die Alien-Filme erneut, diesmal jedoch auf Blu-ray…

Mitte Juli konnte man die Box beim Lieblingsversandhaus des Operatos vorbestellen. Veröffentlichungstermin war der 26. Oktober, was bedeutete, dass man noch einige Monate auf die Box warten musste. Eine Woche vor dem 26.10. geschah dann etwas, womit der Operator nicht gerechnet hat: Die Box wurde, aufgrund eines Produktionsfehlers bei der Verpackung, um einen ganzen Monat verschoben! Neuer Veröffentlichungstermin: 26. November 2010.

Die Box

Doch zum Glück verging der zusätzliche Monat des Wartens schnell, und außerdem erhielt der Operator die Box schon einige Tage vor dem 26., nämlich am 24. November.

So kam die Box beim Operator an...

Vorsichtig öffnete der Operator die Cellophanfolie, und befreite die Box aus ihrer verschweißten Verpackung.
Zum Vorschein kam eine beeindruckende und hochwertig verarbeitete Box, die zudem in der Erstauflage einen Reliefdruck in Form eines Facehuggers auf der Vorderseite bietet.

So sieht die Box ohne Verpackung aus.

Erfreulich: Die Box an sich besitzt, wie man auch auf dem oberen Foto unschwer erkennen kann, KEIN FSK-Logo. Dieses ist lediglich auf einer Papphülle zu sehen, in der die Box drin steckte.
Doch zurück zum Inhalt: In der Box befinden sich die 6 Blu-rays (Pro Film eine Blu-ray, plus 2 Bonus-Discs), eine Kurzanleitung, Werbung, sowie ein Handbuch mit Vorwort von Ridley Scott, dem Regisseur des ersten Teils.

Der gesamte Inhalt

Die Blu-rays sind, genau wie die Verpackung, ebenfalls zum größten Teil schwarz, und lagern fest im Inneren der Box. Man muss also keine Angst haben, dass sich eine Disc versehentlich lösen könnte. Dennoch lassen sich die einzelnen Scheiben leicht aus der Halterung lösen. Nur beim Einsetzen sollte man etwas vorsichtig sein, und die Blu-rays möglichst in der Mitte, und nicht am Rand andrücken, um eventuell auftretenden Haarrissen vorzubeugen, da man leichten Druck ausüben muss, um die Discs wieder in der Halterung zu verankern.

Das Innere der Box

Der Inhalt

Kommen wir nun zu den Filmen: Der HD-Transfer ist bei allen vier Teilen sehr gut, und die Vorteile des hochauflösenden Blu-ray-Formats spiegeln sich nicht nur im Bild, sondern auch beim Ton wider: Der Ton ist durchweg knackig und bietet einen großen Umfang. Das Bild schwächelt auch in dunklen Szenen nicht (davon gibt es bei allen vier Teilen schließlich viele), und auch das natürliche Filmkorn wurde nicht retuschiert, auch wenn es an einigen Stellen leicht reduziert wurde. Man hat also kein glatt poliertes und unnatürlich wirkendes Bild wie bei der, ebenfalls in diesem Jahr veröffentlichten, Blu-ray von Predator in der „Ultimate Hunter Edition“. Die Bildqualität der letzten beiden Teile ist allerdings nicht ganz so hochwertig wie die der ersten beiden, aber immer noch gut.

Die Hauptmenüs der einzelnen Discs sind, genau wie die Box, schlicht und funktional gehalten: Schnell und ohne Umwege erreicht man die Kapitel- und Audioauswahl.

Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich, und stellt die wohl kompletteste Ansammlung an Zusatzmaterial dar, die es zu den Filmen gibt. Nicht nur, dass sich sämtliches Bonusmaterial bisheriger Veröffentlichungen (inkl. Laserdisc) in dieser Box wiederfindet, es gibt auch gänzlich neues Bonusmaterial.
Ein Highlight stellt dabei das erstmals ungeschnittene Making-Of zu Alien³ dar, welches einen interessanten und ausführlichen Einblick in die schwierigen Produktionsbedingungen gibt.
Für Stunden zusätzlicher Unterhaltung ist somit also gesorgt.

Die Frage aller Fragen

Lohnt sich die Anschaffung der Alien Anthology, wenn man die Filme bereits auf DVD besitzt?

Der Operator kann hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Insbesondere dann, wenn man bisher nur eine der ersten DVD-Veröffentlichungen besitzt, und somit die Langfassungen von Alien, Alien³ und Alien: Resurrection noch nicht kennt. Ein weiteres Kriterium ist der Preis der Box, der gerade einmal bei ca. 50€ liegt.

Wer jedoch überhaupt kein Interesse an dem Bonusmaterial hat, und auch auf das bessere, und deutlich schärfere Bild verzichten kann, der sollte lieber zu einer günstigeren DVD-Version greifen. Alle anderen kaufen die Box am besten noch heute.