Darf es auch ein bisschen mehr sein?

Es gibt viele Dinge, die der Operator liebt: Guten Wein, schöne Frauen, Filme, Musik und seichte Einleitungen. Vor allem aber Musik. Und genau diesem Thema widmet der Operator einen neuen Artikel. In den letzten Wochen und Monaten sind viele neue Alben erschienen und viele werden in diesem Jahr auch noch folgen. Und trotz des digitalen Umschwungs kauft der Operator am liebsten noch CDs anstelle von digitalen Alben. Nennt ihn einen Nostalgiker oder einfach nur alt, aber der Operator möchte für sein Geld gerne noch etwas in den Händen halten. Und was gibt es schöneres, als eine neues Musik-Album auszupacken und beim Durchhören gemütlich durch das Booklet zu schmökern? Doch genau da liegt der Knackpunkt: Booklets sterben aus und die Künstler respektive die Plattenfirma ist zu geizig bzw. faul, den ehrlichen Käufer mit ein paar Dreingaben zu belohnen.

Gleichzeitig beklagt sich natürlich die gesamte Industrie über sinkende CD-Verkäufe. Ist ja auch kein Wunder, wenn man für sein Geld nicht mehr viel geboten bekommt und die digitale Version eines Album auch noch einige Euro günstiger ist. Warum also kauft sich der Operator dann immer noch CDs, werden sich jetzt einige garantiert fragen. Nun, dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen bietet eine Musik-CD immer noch einen besseren Klang als das Pendant im MP3-Format.
Und eine selbstgerippte CD mit 320 kbps klingt ebenfalls um Längen besser als ein MP3-Album mit variabler Bitrate. Außerdem kann der Operator mit den gekauften CDs tun und lassen, was er will: Er kann die Musik durch das ganze Haus streamen und sie auf alle seine MP3-fähigen Geräte packen. Und das alles, weil bei selbstgerippten MP3s die böse Tante DRM gar nicht erst ins Haus gelassen wird. Trotzdem oder gerade deshalb will er diesen Trend, dass auf Booklets verzichtet wird, nicht einfach so hinnehmen. Aus diesem Grund stellt der Operator hier und jetzt zwei prominente Alben an den Pranger!

 

Marilyn Manson – Born Villain

 

Eines vorweg: Mit seinem jüngsten Output hat Marilyn Manson nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtig gutes Album veröffentlicht. Doch hier soll nicht die Musik, sondern ausschließlich die Verpackung bewertet werden. Was also erhält man als Käufer der CD-Version? So viel kann schon verraten werden: Nicht viel. Das Album wurde in einem dünnen Digipack veröffentlicht. Wenn man es aufklappt, dann befindet sich auf der linken Innenseite ein Foto von Marilyn Manson und rechts steht ein kurzer Vermerk „Lyrics at bornvillain.com„. Klappt man die rechte Seite noch einmal auf, dann ruht dort die CD. Unterhalb der CD stehen die üblichen Hinweise zur Produktion. Gerade für einen Künstler wie Marilyn Manson ist diese Aufmachung mehr als nur peinlich und unangemessen. Seine alten Alben enthielten immer Booklets mit zahlreichen Fotos und – so wie es sich gehört – den Lyrics. 2012 ist anscheinend alles anders und man muss eine Internetseite aufrufen, um an die Lyrics zu kommen. Besonders pikant: Da das Album in Deutschland ein paar Tage eher erschienen ist, waren die Lyrics zum Zeitpunkt der Deutschlandveröffentlichung noch gar nicht verfügbar. Diese wurden nämlich erst zum US-Verkaufsstart freigeschaltet. Arschtritt Deluxe für den ehrlichen Käufer!

 

 

Tenacious D – Rize of the Fenix

 

Der Operator liebt Tenacious D und schätzt diese Band schon seit den frühen Anfangstagen. Und zur Schein-Verteidigung muss gesagt werden, dass die Booklets noch nie besonders umfangreich waren. Mehr als Fotos und die üblichen Hinweistexte zur Produktion enthielten sie nie. Nichtsdestotrotz waren die CDs und das Booklet in transparenten Jewelcases verpackt, so dass man ein solide Verpackung dazu erhalten hat. Doch was man sich für Rize of the Fenix, dem grandiosen neuen Album der Band, hat einfallen lassen, kann noch nicht einmal als schlechter Witz durchgehen: Die CD liegt in einer dünnen Papptasche, wie sie normalerweise für CD-Singles verwendet wird. Doch hier handelt es sich um ein komplettes Album und da sollte es ruhig schon etwas mehr sein. Dazu kommt noch, dass die CD aufgrund der engen Tasche nach mehrmaligen Entfernen und wieder Hineinschieben Gefahr läuft, zu verkratzen. Absolut inakzeptabel! Immerhin: Die Innenseite der dünnen Papptasche ist farbig bedruckt. Mehr dann aber auch nicht.

 

Es geht auch anders

Zum Glück gibt es immer auch noch Ausnahmen!
So kommt beispielsweise das neue Album von die ärzte („auch“) in einem stabilen Pappkarton daher. Dieser Karton enthält neben der CD noch drei Kronkorken als Spielfiguren und ein ausfaltbares Booklet, das auf der Vorderseite ein Spielfeld repräsentiert und auf der Rückseite die kompletten Lyrics abgedruckt hat. Bei solch einer üppigen Ausstattung ist es dann auch verschmerzbar, dass man die Spielanleitung nur im Internet, nicht aber auf einen extra Beipackzettel findet.

 

Der Operator wird auch weiterhin CDs kaufen, aber nicht alles tatenlos mit ansehen. Auch wenn es wahrscheinlich nichts bringen wird, kann es doch auch nicht schaden, den entsprechenden Plattenfirmen eine freundliche E-Mail zu schreiben, in der man sich über seinen Unmut Luft macht. Und wer weiß: Wenn sich genügend andere Menschen beteiligen, dann kommt es vielleicht doch noch mal zum Umschwung. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

French Kiss? French Press!

Vor ein paar Wochen hat der Operator ein besonderes Geschenk von einer Freundin erhalten (Hallo, Ms. Fancypants!). Hierbei handelte es sich um eine French Press von der Firma, die früher immer mit einem Affen Werbung gemacht hat. Ob heute wohl immer noch mit dem Affen geworben wird? Keine Ahnung, doch ich schweife schon wieder ab…

Wo waren wir stehengeblieben? Richtig: Der Operator ist seit ein paar Wochen in Besitz einer French Press. Der Volksmund spricht auch gerne von einer Pressstempelkanne (sagt zumindest Wikipedia). Leute, die regelmäßig die Serie „Dexter“ mit dem freundlichen Serienmörder von nebenan schauen, dürften eine French Press auch aus dem Intro der Serie kennen.
Um Kaffee aus der French Press genießen zu können, benötigt man nichts weiter als heißes Wasser und grob gemahlene Kaffeebohnen, über die das heiße Wasser gegossen wird. Die ganze Suppe lässt man dann einfach gut vier Minuten ziehen und drückt anschließend das Filtersieb nach unten. Fertig!

Da war die French Press noch jungfräulich und unbefleckt

Der Operator lässt sich jetzt jedenfalls regelmäßig seinen frisch zubereiteten Kaffee aus der neuen French Press schmecken. So auch vorhin, was er zum Anlass genommen hat, direkt mal einen (mehr oder weniger) sinnfreien Artikel darüber zu schreiben.

 

Liebe und Mikrowellen,

euer Operator (der vermutlich irgendwann noch mal an einer Überdosis Koffein sterben wird)

Über Vorsätze und Jahresrückblicke

Der erste Streich

Immer dann, wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, sieht man überall im Fernsehen Jahresrückblicke. Selbst wenn man wie der Operator (das bin ich!) kein TV sieht, kann man sich ihrer Präsenz nicht entziehen. Doch warum eigentlich Jahresrückblicke? Jeder, der das zurückliegende Jahr nicht im Koma verbracht hat, sollte doch eigentlich alle relevanten Ereignisse mitbekommen haben. Und die Ereignisse, die an einem vorbeigezogen sind, werden wohl auch nach Sichtung multipler Jahresrückblicke nicht lange im Gedächtnis hängen bleiben.
Vielleicht halten die Verantwortlichen der Fernsehlandschaft ihre Zuschauer auch einfach nur für dumm und vergesslich (das würde immerhin das miserable TV-Programm erklären, das sich auf den meisten Sendern vorfindet), weshalb man der Meinung ist, noch einmal alte Nachrichten von vorgestern auftischen zu müssen: Steve Jobs ist gestorben und zu Guttenberg hat abgeschrieben? Danke, liebe Jahresrückblicke für diese neuen Informationen!
2011 ist natürlich noch mehr passiert, aber die Relevanz der Ereignisse muss jeder für sich selbst festlegen und bestimmen.

Aber an dieser Stelle muss für die TV-Sender doch noch eine kleine Lanze in Form eines Zahnstochers gebrochen werden: Man hätte als Lückenfüller für das TV-Programm „zwischen den Jahren“ auch die übliche Fuhre an niveauloser TV-Unterhaltung abladen können. Stattdessen bietet man „Gutes von gestern“ an, um den Zuschauern vorm Fernseher mit Informationen zu überschütten, die er eigentlich schon kennt. Aber wer weiß, vielleicht gehören besagte Fernseh-Sender auch dem gemeinnützigen Bund für Komapatienten an, der mit den alljährlichen Rückblicken seinen Beitrag für die Resozialisierung von Menschen leistet, die das vergangene Jahr im Koma verbringen mussten.

Spoiler-Alert: Ihr habt nichts verpasst.

 

Der zweite Streich

Der Operator wäre natürlich nicht der Operator, wenn er sich nicht auch noch über einen weiteren Silvesterbrauch auslassen würde. Wer die Überschrift dieses Beitrag gelesen hat, wird sich schon denken können, worum es geht (und dabei direkt merken, dass die beiden Themen in der falschen Reihenfolge aufgelistet wurden).
Die Rede ist natürlich von – Trommelwirbel! – Vorsätzen für das neue Jahr!

Irgendwie nimmt man sich doch jedes Jahr die gleichen Sachen vor:

  • Gesünder leben
  • Mehr Sport treiben
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Weniger Alkohol trinken
  • Abnehmen

Wer sich beim Thema „Vorsätze“ oder der Auflistung beliebter Vorsätze angesprochen fühlt, dem möchte der Operator seine Glückwünsche aussprechen: Glückwunsch dafür, dass ihr auch in diesem Jahr eure Vorsätze nicht einhalten werdet. Wer nämlich wirklich etwas ändern will, der braucht kein fadenscheiniges Ereignis wie den Jahreswechsel, um den Vorsatz dann auch in die Tat umzusetzen. Man kann zum Beispiel auch mitten im März anfangen, weniger Alkohol zu trinken. Aber das würde dann natürlich etwas komisch klingen:

– „Und im März habe ich beschlossen, weniger Alkohol zu trinken.“
– „Warum denn gerade im März?!“
(Peinliches Schweigen)

Viel besser klingt da natürlich:
– „Und zum Jahreswechsel habe ich beschlossen, weniger Alkohol zu trinken.“
– „Hört, hört!“

Auch wenn der Operator mitnichten unter die Lebensberater gegangen ist, lasst euch eins sagen: Man braucht kein Großereignis, um etwas zu verändern. Ebenso braucht man keinen Jahreswechsel, um mit seinen Vorsätzen zu scheitern. Warum muss man sich überhaupt etwas vornehmen? Warum kann man nicht einfach damit anfangen? Statt darüber zu reden, endlich abzunehmen, könnte man auch einfach für den Anfang einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Vorsatz ist nichts weiter als ein anderes Wort für „Aufschiebung“

Weihnachtslieder für Weihnachten-Verweigerer

Schon Mitte Dezember und der Operator hat noch gar nicht seine alljährliche Hasstirade zu Weihnachten veröffentlicht?! Richtig, denn die Tirade fällt dieses Jahr aus. Der Operator hat es nämlich bis jetzt ganz gut geschafft, sich von den ganzen Weihnachtsfeierlichkeiten loszukapseln. Er musste sogar nur einmal „Last Christmas“ hören, und dann noch nicht mal den ganzen Song.

Tja, und damit wären wir auch beim Thema  dieses illustren Artikels: Wenn schon nicht „Last Christmas“, welche Lieder mit Weihnachts-Thematik kann man denn dann hören, wenn man eine Aversion gegenüber besagtem Fest hat? Antwort: Eine ganze Menge. Der Operator konzentriert sich aber auf zwei seiner Favoriten. Das wäre zum einen:

The Dan Band – I Wanna Rock You Hard This Christmas

Die musikalischen Auftritte der Dan Band bzw. von Dan Finnerty kennt man aus Filmen wie „Old School“ oder „The Hangover“. Aber auch abseits der Filmindustrie hat die Dan Band einiges zu bieten: Ihre Spezialität ist die Neu-Interpretation von bekannten Pop-Songs, aber zu Weihnachten haben sie unter anderem mal eine Ausnahme gemacht:

Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch das Fest des Liebe-Machens! Tja, und genau davon handelt der Song:

I hope you like my present, it was way too big to wrap!

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Npia90yAUZE

Corey Taylor – X-M@$

Der Frontmann von Slipknot und Stone Sour hat im letzten Jahr einen Weihnachts-Song aufgenommen. Dass dieser nicht von Lametta und Glitzer handelt, sollte jedem schon von vornherein klar sein. Aber auch wenn man Weihnachten nicht ausstehen kann: Man kann sich immer noch betrinken:

If I ain’t drunk then it ain’t Christmas. You know where to stick those jingle bells!

httpvh://www.youtube.com/watch?v=ca_pUTrFXps

In diesem Sinne: Yippee ki-yay, motherfucker!

Aktuelles – Erweiterung für die Schnellwahl

Der Operator ist, wie eh und je bekannt, sehr großer Opera-Fan. Bald wird Opera 11.50 veröffentlicht und diese Version bietet vor allem ein sehr interessantes Feature: Erweiterungen für die Schnellwahl. Normalerweise hat man ja nur eine Miniaturansicht seiner Lieblingsseite in der Schnellwahl. Auf die klickt man dann drauf und gelangt zur Webseite.

Nicht aber so mit Opera 11.50! Denn Opera 11.50 bietet die Möglichkeit, interaktive Inhalte direkt in der Schnellwahl anzuzeigen. Das kann z.B. das aktuelle Wetter sein oder aber auch die heißesten Nachrichten eurer Lieblingsseite.

Apropos Lieblingsseite… Der Operator hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, seine eigene Erweiterung für die Schnellwahl von Opera zu erstellen. Die Extension basiert auf dieser schmucken Vorlage und wurde vom Operator ein wenig modifiziert, damit sie euch die aktuellen Inhalte eurer Lieblingsseite anzeigt. Die Rede ist natürlich von der DZGH-ARMY, wovon denn sonst?!

So sieht die Extension in Aktion aus (klickt auf das Bild, um es in voller Pracht zu sehen):

Die DZGH-ARMY live in der Schnellwahl von Opera 11.50

 

Damit ihr diese Extension nutzen könnt, benötigt ihr:

  • Die Extension (wer hätte das gedacht) aus Operas Erweiterungsgalerie
  • Eine aktuelle (Entwickler-)Version von Opera 11.50.

 

Hinweis: Wenn ihr nur mit einem 404-Fehler anstelle der eigentlichen Extension begrüßt werdet, dann verwendet Opera 11.50 zum Download ;).

Aktuelles – Hail to the King, Baby!

Oha, der letzte Artikel ist schon fast einen ganzen Monat alt. Das geht natürlich so nicht und deshalb gibt es hier und jetzt frischen Lese-Nachschub für euch!

Doch worüber schreiben, wenn man gerade nichts zu erzählen hat? Zum Glück ist der Operator ein Profi, was solche Angelegenheiten betrifft. Und nein, hier wird nicht der allseits beliebte Lückenfüller „Wetter“ verwendet (auch wenn der Operator hofft, dass es heute Abend nicht regnen wird, weil er nämlich auf einer Grillparty eingeladen ist und es gerade verdächtig trübe am Himmel ist), sondern der Operator hat natürlich viel bessere Themen auf Lager.
Duke Nukem zum Beispiel: Am 10. Juni hat das lange Warten endlich ein Ende: Duke Nukem Forever erscheint! Der Operator hält es vor lauter Vorfreude schon gar nicht mehr aus und zählt aufgeregt die Tage bis zum 10. Juni 2011. Ein Tag, der im gleichen Atemzug mit dem Fall der Berliner Mauer und das Ende des zweiten Weltkriegs genannt werden kann. Mindestens!

Das Spiel, das im April 1997 zum ersten Mal angekündigt wurde, ist seit dem 28. April 2011 in trockenen Tüchern, denn da wurde es offiziell fertiggestellt. Jetzt heißt es also Abwarten und Kaugummi kauen.

 

Der Duke kommt nie zu früh...

 

Ob das Spiel die seit 1997 geschürten Erwartungen erfüllen kann? Wohl kaum, aber das heißt ja nicht, dass es dennoch verdammt viel Spaß machen wird. In Zeiten, in denen ein öder Militärshooter nach dem anderen mit kurzer Spielzeit veröffentlicht wird, bietet der Duke nicht nur Abwechslung, Testosteron (und virtuelle Brüste), sondern auch mal eine angemessene Spielzeit, so dass man das Spiel nicht schon an einem Nachmittag durchgespielt hat.

Der Operator ist jedenfalls schon ganz aus dem Häuschen und kann den 10. Juni kaum noch erwarten. Hail to the King, Baby!

 

Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=NpqLi1litQ4

Aktuelles – Über Sinn und Unsinn der Volksverdummung

Ja, ihr habt richtig gelesen! Aktuell ärgert sich der Operator wieder vermehrt über Unmöglichkeiten in der deutschen Sprache (und seine zur Zeit trockenen Hände, doch das nur am Rande), die ihn ständig und überall begegnen. Klar, nicht umsonst existiert die Redewendung: „Deutsche Sprache, schwere Sprache“, doch bei den nun folgenden Beispielen handelt es sich um grundlegende Regeln, die man eigentlich gar nicht falsch machen darf. Hier nun des Operators Hauptaufreger:

„Macht Sinn“ – Nein, eben nicht. Sinn kann nicht gemacht werden, sondern ergibt bzw. erschließt sich. Alternativ kann auch etwas sinnvoll sein, aber Sinn macht man nicht.

Also: Macht Liebe, aber keinen Sinn!

 

Das Deppenleerzeichen – Es ist fast schon so populär wie der Deppenapostroph: Wenn zwei Wörter zusammengehören, dann werden sie entweder auch zusammengeschrieben oder aber mit einem Bindestrich verbunden. Man kann aber nicht einfach zwei eigentlich zusammengehörende Wörter nehmen und sie mit einem Leerzeichen trennen. Das würde nämlich ganz und gar nicht Sinn ergeben, sondern sieht einfach nur dämlich aus.

Also: Verbindet, was zusammengehört!

 

Der Deppenapostroph – Den Klassiker gibt es mittlerweile sogar auch in einer Abwandlung, nämlich als Deppenakzent. So wird aus „Meiers Imbiss“ erst „Meier’s Imbiss“ und später „Meier´s Imbiss“.
Gru-se-lig!

Also: Noch so’n Ding, Augenring!

 

Nach/Zu – Meistens nur in der gesprochenen Sprache vorzufinden, kommt hier ein weiterer Fauxpas der deutschen Sprache: Die falsche Verwendung von „nach“ und „zu“.
Richtig: Ich fahre zu Bob.
Falsch: Ich fahre nach Bob.

Richtig: Ich fahre nach Berlin.

Also: Ist es eine Stadt oder ein Land, dann „nach“, ansonsten „zu“  (Geschäfte, Personen…). Ausreden wie „Deine Mutter ist so fett, dass sie eine Karte braucht, um ihren Anus zu finden“ zählen nicht. Trotzdem heißt es dadurch nicht: „Ich fahre nach meiner Mutter“.

 

Wieder was gelernt. Übrigens: Im Zweifelsfall ruhig mal kurz nachschlagen, wie es richtig geschrieben wird. Geht doch gerade in der heutigen Zeit dank Internet besonders schnell und bildet sogar weiter. Außerdem macht man sich dann nicht unnötig zum Affen!

 

Der Operator droht: Geht das so weiter, studiert er Deutsch auf Lehramt.

Aktuelles – Dinge, die der Operator an Weihnachten hasst

Alle Jahre wieder lässt sich der Operator über Weihnachten aus.
Schwere Kindheitstraumata sind der Grund, warum der Operator Weihnachten nicht ausstehen kann. Um euch aber nicht ständig mit langen Schreibergüssen zu langweilen, gibt es diesmal eine knackige Liste mit Dingen, die der Operator an Weihnachten hasst:

  • Aufgesetzte Freundlichkeit der Menschen
  • Unnötige Geldausgaben für Geschenke für Menschen, die eigentlich keine Geschenke verdienen
  • Volle Innenstädte und Geschäfte
  • Weihnachtsschokolade und -deko wird schon im Sommer verkauft
  • Die Gewissheit, dass nach den kurzen Feiertagen alles wieder vorbei ist, und sich die Menschen wieder gegenseitig ignorieren, anstatt Nächstenliebe zu zelebrieren
  • Der Gedanke daran, dass die eigentliche, religionsunabhängige, Weihnachtsaussage, nämlich Nächstenliebe, Innehalten und Freundlichkeit, durch geldgeile Einzelhändler und große Wirtschaftsketten vergewaltigt und mit Füßen getreten wurde
  • Der Zwang der Menschen, auf Gebrech und Verderben Weihnachten feiern zu müssen, um die bröckelnde Fassade bzw. Illusion einer heilen Welt aufrecht zu erhalten.
  • „Last Christmas“ von Wham und alle anderen Weihnachtslieder

An die Weihnachtsfreunde da draußen, die Weihnachten noch aus den richtigen Gründen feiern: Lasst euch nicht die Laune durch die pessimistische und verbitterte Einstellung des allseits ge- und beliebten Operators verderben, sondern lasst es euch gut gehen und genießt die Feiertage!

Der Operator pflichtet bei: „Last Christmas“ ist schlimmer als Justin Bieber!

Aktuelles – Herbststurm der Liebe!

Schon über einen Monat ist seit dem letzten Artikel vergangen, und dann erhält der neue Artikel auch noch so eine schmachtende Überschrift! Doch wie kam es dazu?

Der Operator war letztens in einer Buchhandlung, und kam dort auch an der, er nennt sie einfach mal „Groschenroman“-Abteilung vorbei. Ihr wisst schon: Irgend eine Lady verliebt sich in einen reichen Lord. Oder so.
Am gleichen Abend noch sprang dem Operator plötzlich jene Phrase in den Kopf, die nun die Überschrift ziert. Er hätte daraus auch einen Roman für einsame Hausfrauen jenseits der 40 schreiben können. Er hätte dann von einer Lady gehandelt, die sich in einen reichen Lord verliebt, und die Handlung würde in etwa so aussehen:

Lady: Oh, mein Lord!
Lord: Oh, meine Lady!
Lady: Oh, mein Lord!
Lord: Oh, meine Lady!
(Lord und Lady schauen sich schmachtend an)

…Doch stattdessen entschied er sich dafür, die Phrase für einen DZGH-ARMY-Artikel zu verbraten. Einfach so!
Einfach so ist übrigens auch der Grund für diesen Artikel: Einen besonderen Anlass gibt es nämlich (wie so oft) nicht. Stattdessen wollte sich der Operator einfach so mal wieder zu Wort melden. Quasi eine Ansprache ans Volk. Doch wer weiß, vielleicht gibt es in nicht allzu ferner Zukunft bereits einen neuen Produkttest oder auch eine Empfehlung des Moments. Oder beides. Vielleicht wird es aber auch nur ein weiterer Nonsens-Artikel… Lasst euch überraschen!

Der Operator drescht Phrasen: Heute ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder, keine Frage!