Guilty Pleasures: Teil 3

Jede Reihe braucht mindestens eine Trilogie, so auch die Guilty Pleasures des Operators. Das sind Filme, die zwar schlecht sind, die der Operator aber dennoch extrem unterhaltsam findet. Und da der Operator ein Herz für Trash hat, folgt hier nun mit Teil 3 der glorreiche Abschluss dieser Reihe. Aber wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann doch noch ein Reboot, Prequel oder einfach eine zweite Trilogie. Nur die Zeit wird es uns verraten können, Baby!

Für alle, die erst einmal ihr Wissen auffrischen wollen, hier gibt es die ersten beiden Teile:

Godzilla (1998)

Der erste Ausflug der mutierten Riesenechse nach Hollywood sorgte für mächtig Ärger unter Fans: Godzilla sieht nicht aus wie Godzilla, Godzilla hat keinen radioaktiven Atem, Godzilla ist weiblich, die Baby-Godzillas sind übergewichtige Velociraptoren… Die Liste kann quasi endlos fortgesetzt werden. Doch auch wenn Godzilla aus dem Jahr 1998 nicht zu den filmischen Glanzleistungen gehört, die Witze aufgesetzt wirken und die Schauspieler oftmals hölzern spielen: Wer einfach nur einen Film sehen will, in dem eine Riesenechse New York in Schutt und Asche legt, der ist bei Roland Emmerichs Blockbuster-Interpretation genau richtig. Also vergesst alles, was an dem Film schlecht ist und erfreut euch einfach an zwei Stunden sinnloser Zerstörung mit atemberaubenden Effekten. Zumindest damals. Heute sehen die nicht mehr so gut aus. Ehrlich, Jurassic Park aus dem Jahr 1993 hat sich besser gehalten. Aber hey, nennen wir es einfach „Nostalgie“.

Movie 43

Hier handelt es sich um verschiedene Comedy-Clips, die durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden. Allerdings auch nur ganz lose und obendrauf ist die Meta-Geschichte in der internationalen Fassung gänzlich anders als in den USA. Bonus-Tipp vom Operator: Wer die Blu-ray aus UK bestellt, erhält nicht nur den Extended Cut der internationalen Fassung, zusätzlich ist auch noch die US-Fassung mit auf der Scheibe. Wer auf unterirdisch schlechte Witze, dreckigen und politisch definitiv nicht korrekten Humor steht, der wird an Movie 43 einen Riesenspaß haben. Außerdem bekommt man hier zum vielleicht letzten Mal den pummeligen Chris Pratt zu sehen, der obendrauf auch noch lustiger war, bevor er zum Action-Superstar mit Sixpack mutiert ist. Andy Dwyer, wir werden dich vermissen!

Lockout

„Die Hard im Weltall“. Bäm! Mehr muss man nicht schreiben, um Lockout in wenigen Worten zusammenzufassen. Der Film ist nach einer Idee von Luc Besson entstanden und wurde nicht von einem Regisseur gedreht, nein, es gab gleich zwei. Die Hauptrolle übernimmt Guy Pearce, der charismatisch wie eh und je ist und einen lässigen Spruch nach dem anderen von seinen Lippen lässt. Die Damsel in Distress wird von Maggie Grace gespielt, die viele noch aus LOST und noch mehr Menschen aus der Taken-Trilogie kennen dürften. Mit einer Gesamtspielzeit von 95 Minuten (inklusive Abspann) hat der Film genau die richtige Länge, denn länger hätte der Sci-Fi-Streifen über einen Gefängniseinbruch im Weltall, der später zu einem Gefängnisausbruch wird, auch nicht gehen dürfen.

Independence Day

Und noch einmal Roland Emmerich: Independence Day ist in der Tat einer der Lieblings-Filme des Operators und das hat gleich mehrere Gründe: Zum einen wäre da der grandiose Jeff Goldblum, von dem man einfach nie genug kriegen kann, zum anderen hat der Film hausgemachte Effekte mit vielen Miniaturen und praktischen Tricks. Das hat zur Folge, dass ID4 selbst heute immer noch frisch aussieht und erstaunlich gut gealtert ist. Doch die wichtigste Zutat kommt zum Schluss (na gut, eigentlich sind es zwei wichtige Zutaten): Aliens und die imposante Massenzerstörung von Großstädten auf der ganzen Welt. Und doch ist es wieder mal ein einziges Land, das der ganzen Welt den Arsch rettet: Amerika. Fuck yeah!

Machete

Was als Fake-Trailer zu Grindhouse anfing, wurde aufgrund sehr großer Fan-Nachfrage zu einem eigenen Film: Danny Trejo ist wie geschaffen für die Rolle des Machete, der sich in diesem Rachefilm im B-Movie-Gewand durch fiese Gangster und korrupte Politiker schnetzelt und schießt. Zwischen der Action gibt es dann natürlich noch eine wohlverdiente Auszeit mit heißen Bräuten.

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