Eine Liebeserklärung an Groundhog Day

Am 02. Februar ist Groundhog Day und auch in diesem Jahr wird der Operator wieder den gleichnamigen Film mit Bill Murray schauen. Nicht etwa nur aus Tradition heraus, sondern auch, weil Groundhog Day ein sehr guter Film ist, den jeder in seinem Leben mindestens 50 Mal (MINDESTENS!) gesehen haben sollte. Und hier sind die Gründe dafür:

  1. Bill Murray: Eigentlich ist damit schon alles gesagt, da Bill Murray eine Bereicherung für jeden Film ist (passend hierzu auch des Operators Ode an Lost In Translation), doch wie er hier den Wandel vom narzisstischen Ekel zum Philanthrop vollführt, ist einfach richtig facettenreich.
  2. Die Moral: Sicher, an erster Stelle ist „Groundhog Day“ eine verdammt lustige Komödie, aber es gibt auch eine Moral, die von ganzem Herzen kommt: Wenn du etwas wirklich willst, dann musst du auch etwas dafür tun und hart dafür kämpfen. Okay, im Fall von Phil sind das knapp 10 Jahre (33 Jahre und 350 Tage, um ganz genau zu sein, aber hier gehen die Meinungen auch auseinander), aber dafür hat es sich auch gelohnt. Vor allem deshalb, weil Phil in dieser Zeit auch nicht wirklich altert, da es eigentlich nur ein Tag ist…
  3. Die Schauspieler: Nicht nur Bill Murray brilliert in seiner Rolle, die restliche Besetzung ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern: Egal ob Andie MacDowell als Murrays Schwarm, Chris Elliott als Arbeitskollege, Stephen Tobolowsky als Ned oder Brian Doyle-Murray als Bürgermeister Buster: Kein Charakter ist überflüssig, sondern wichtig für die Geschichte. Und wenn Phil zum x-ten Mal verzweifelt versucht, den Obdachlosen (Les Podewell) vor dem natürlichen Tod zu retten, dann rinnt dem Operator selbst heute immer noch eine Träne über das Gesicht.
  4. Punxsutawney: Die verschlafene Kleinstadt in Pennsylvania ist Sinnbild für die Geborgenheit und Ruhe, nach der sich jeder sehnt. Einfach mal einen Gang herunterschalten und das Leben einfach mal Leben sein lassen, Was wie ein schlechter Spruch aus einem Reisekatalog klingt, wird in der Stadt des Murmeltiers Realität.
  5. Harold Ramis: Zu guter Letzt muss natürlich auch noch Autor und Regisseur Harold Ramis erwähnt werden, der danach leider nie wieder einen so guten Streifen gemacht hat. Allerdings ist dieser Film auch schwer zu toppen und somit ist Groundhog Day nicht nur der beste Film seiner Karriere als Regisseur, gleichzeitig ist er auch sein Vermächtnis, da Ramis leider am 24. Februar 2014 im Alter von 69 Jahren gestorben ist.

Trailer

Für alle, die den Film tatsächlich noch nie gesehen haben: Schämen, Film bei Amazon bestellen (am besten aus UK, da dort das Cover ansprechender ist und man auch den Original-Titel auf der Hülle stehen hat und nicht etwa „Und täglich grüßt das Murmeltier“) und während man auf die Lieferung wartet, diesen Trailer anschauen. 50 Mal. Mindestens:

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