Guilty Pleasures: Teil 2

Manche Filme sind so schlecht, dass sie schon gleich wieder unterhaltsam sind. Und so hat auch der Operator seine Guilty Pleasures, also schlechte Filme, die ihn aber dennoch verdammt gut unterhalten. Anfang 2015 hat er euch bereits seine fünf Favoriten vorgestellt, nun gibt es frischen Nachschub: Vorhang auf für Runde 2!

The Blob

Was ist fett, rot und hat immer Hunger? Nein, die Antwort lautet diesmal nicht „Deine Mudda“, sondern Der Blob. Dieser außerirdische Wackelpudding aus dem All wird größer, je mehr er isst. Also so, wie deine Mudda… Okay, lassen wir das. The Blob aus dem Jahr 1988 ist ein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1958 und 2016 soll es ein weiteres Remake geben, quasi das Remake zum Remake. Doch was macht den Film nun zum Guilty Pleasure des Operators? Zum einen wären da die Schauspieler, dies es zwar gut meinen, ihren Job aber zumindest in diesem Film verfehlt haben. In Kombination mit irrsinnigen Dialogen und aberwitzigen Splatter-Szenen wird dem Zuschauer schon nach wenigen Minuten ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. So wie Deiner Mudda, nachdem sie… Okay, lassen wir das!

The Fast & The Furious

Was Transformers mit Robotern ist, ist die „Fast & Furious“-Reihe mit Autos: Zwar gibt es deutlich weniger Explosionen als bei Michael Bays Materialschlacht, dafür ist die Handlung der einzelnen Teile aber mindestens ebenso dünn, aber auch deutlich unterhaltsamer, solange man sein Gehirn vor dem Filmgenuss auf Pause stellt. Was als Film über illegale Straßen-Rennen anfing, ist inzwischen zu einer Reihe aus Auto-Gangster-Filmen transformiert (seht ihr, was hier gemacht wurde?) und seit dem fünften Teil gibt es mit Dwayne „The Rock“ Johnson den mitunter charismatischsten aller Muskelmänner gleich obendrauf.

Commando

Kein Film hat so derart viele kultige One-Liner wie diese Action-Perle mit Arnold Schwarzenegger. Darum geht es: Als Black Ops Commando im Ruhestand will John Matrix (ja, richtig gelesen!) eigentlich nur mit seiner Tochter Jenny das friedliche Leben in den Wäldern genießen, doch als Jenny entführt wird, muss sich Matrix ein letztes Mal die bösen Buben und vor allem seinen ehemaligen Kollegen und nun Erzfeind Bennet vorknöpfen. Der perfekte Film, um mal etwas Dampf abzulassen.

Resident Evil

Jetzt ist es raus: Der Operator findet die gleichnamige Reihe zur Videospiel-Serie unterhaltsam. Aber – und das muss hier noch mal mit aller Deutlichkeit gesagt werden – nicht gut! Der Operator hat jedoch ein viel zu großes Herz für Zombies, um die „Resident Evil“-Filme einfach links liegen zu lassen. Waren die ersten drei Teile durchaus noch ganz akzeptabel, wurde es spätestens seit dem vierten Teil richtig absurd. Mit dem sechsten und letzten Teil, der 2016 ins Kino kommen soll, ist aber vorerst Schluss, zumindest mit Milla Jovovich & Co. – ob wir danach eine anspruchsvollere Verfilmung zu Gesicht bekommen werden, steht noch in den Sternen.

Howard The Duck

Erinnert sich noch wer an die Zeit, als es schlechte Marvel-Filme gab? Der Operator mit seinem Elefanten-Gedächtnis tut das sehr wohl und genau aus dieser Zeit stammt Howard The Duck, ein Film über eine Ente, die im Pendant zu Entenhausen lebt und durch einen Unfall auf der Erde landet. Dort muss Howard viele Abenteuer bestehen und obendrauf gibt es auch noch eine interrassische Liebes-Szene zwischen Ente und Mensch. Sexy!

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