Filme, die mein Leben verändert haben

Ja, es stimmt! Der Operator hat schon lange keinen neuen Artikel mehr veröffentlicht. Die Arbeit nimmt ihn so sehr ein, dass dem Operator in seiner Freizeit oft die Lust, Muse oder auch Zeit fehlt, um einen Artikel für seine und eure geliebte DZGH-ARMY zu schreiben. Das wird sich aber irgendwann bestimmt ändern. Bis es so weit ist, gibt es Artikel einfach dann, wenn dem Operator danach ist. Also quasi ganz so, wie früher auch.

Der Operator kuriert gerade noch eine fiese Grippe mit Mandelentzündung aus und zwischen Schüttelfrost und Fieberkrämpfen hat ihn doch glatt die Muse geküsst und unanständige Dinge mit ihm getrieben. Das hatte zur Folge, dass er endlich einen Artikel fertiggestellt angefangen hat, der schon lange in seinem Kopf herumschwirrte. Die Wahrheit ist, dass schon ein Haufen Ideen und Anfänge für neue Artikel als Entwürfe im Archiv der DZGH-ARMY schlummern, aber bisher noch nicht ihren Weg durch den Geburtskanal gefunden haben. Das ändert sich heute aber zumindest für einen dieser Schreibergüsse. Für den ersten Artikel nach der langen Pause hat sich der Operator wieder einmal dem Thema „Filme“ gewidmet.

„Laaaangweilig!“ werden jetzt sicher einige schreien, aber Filme sind ein wichtiger Teil im Leben des Operators, denn der Operator schaut schon seit seiner frühesten Kindheit Filme. Und da waren einige Streifen dabei, die er eigentlich noch gar nicht hätte sehen dürfen, wenn es nach der Freigabe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geht. Geschadet hat es ihm aber nicht, jedenfalls redet sich das der Operator jeden Tag ein. Wie dem auch sei: Viele Filme hat der Operator schon gesehen, doch nur wenige haben sein Leben nachhaltig beeinflusst und ihn auf seinen Wegen begleitet. Eine kleine Auswahl dieser Filme findet ihr hier. Und da der Operator weiß, dass ihr alle lesefaul seid, hat er außerdem noch passende Trailer zu den Filmen eingebaut. Wenn das nicht mal Service ist!

Lost In Translation

Bill Murray ist ein grandioser Schauspieler! Dass er nicht nur lustig sein kann, hat er schon in vielen Filmen bewiesen, darunter auch Lost In Translation. Über den Film selbst hat der Operator schon mal vor einiger Zeit geschrieben, aber in dieser Liste steht er dennoch ganz oben: Immer dann, wenn sich der Operator einsam fühlt oder aber sich einsam fühlen will, schaut er Lost In Translation. Danach geht es ihm meistens noch schlechter als vorher, aber der Film ist es definitiv wert. Lost In Translation verdeutlicht unter anderem, dass man sich nicht erst in einem komplett fremden Land befinden muss, um sich unzugehörig und verloren zu fühlen. Aber genau in dieser Verlorenheit gibt es immer auch einen Funken Hoffnung und Zweisamkeit. Es ist die besondere Mischung zwischen Komödie, Drama und Romantik, die den Film so besonders macht. Aber auch die starken Szenen, die gezielt Gefühle vermitteln, aber nicht erzwingen.

Aliens

Der Operator war auf jeden Fall noch keine 16 Jahre alt, als er den Film zum ersten Mal gesehen hat und damit definitiv zu jung. Zwölf bis 13 Jahre müssten es gewesen sein. Der zweite Teil aus der „Alien“-Reihe war auch gleichzeitig der allererste Alien-Film für den Operator. Und holla, die Waldfee! Der Operator hatte damals ganz schön Schiss, als er den Film gesehen hat. Nicht nur die klaustrophobisch-nervenaufreibende Atmosphäre hat es ihm angetan, sondern auch die Spezialeffekte, die auch heute nach über 26 Jahren immer noch nicht zum alten Eisen gehören. Wenn der Operator den Film heutzutage schaut, übt er immer noch die gleiche Faszination auf ihn aus. Ein Umstand, den nur sehr wenige Filme bisher geschafft haben.

The Crow

Ein Film über Rache, unsterbliche Liebe und Katharsis, dessen Tragik weit über das hinaus geht, was im Jahr 1994 erstmals auf der Leinwand zu sehen war. Brandon Lee, der Hautpdarsteller des Films, kam bei den Dreharbeiten unter tragischen Umständen ums Leben, und The Crow ist sein Testament an die Nachwelt. Aber auch Abseits des dramatischen Unfalls am Drehort haben Filmliebhaber mit The Crow eine düstere und stimmige Umsetzung einer brillanten Comicvorlage bekommen, die absolut den Nerv der damaligen Zeit getroffen hat.

American Beauty

Eine amerikanische Vorstadt, in der alle ein perfektes Leben zu führen scheinen. Doch die Fassade beginnt langsam zu bröckeln, vor allem im Leben von Lester Burnham, der gerade eine Midlife-Crisis durchlebt. Die Gelüste für eine Freundin seiner Teenager-Tochter Jane wecken neue Lebenslust in ihm und das wirkt sich auf sein gesamtes Umfeld aus. Und schon bald müssen sie alle erkennen: Schönheit befindet sich in jedem noch so unwichtig wirkenden Detail. Aber alles hat auch irgendwann ein Ende und deshalb sollte man das Beste aus der Zeit machen, die man hat. Denn man weiß nie, wann es vorbei ist.

The Matrix

Martial-Arts-Kämpfe, lässige Sonnenbrillen, verdammt coole Lederkluften und ein unverwechselbarer Look. The Matrix lässt sich mit vielen Schlagworten beschreiben, ist aber nicht einfach nur ein weiterer Actionfilm für die Popcorngeneration, sondern er stellt auch philosophische Fragen über unser Dasein und unsere Bestimmung. Gleichzeitig bietet er mit der Bullet Time eines der abgefahrensten Film-Stilmittel der letzten 13 Jahre. Follow the white rabbit!

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