dos6 – Serien, die leider abgesetzt wurden

Der Operator hat zur Zeit leider nur wenig Zeit: Zum einen gibt es viel zu tun und zum anderen muss er in seiner ohnehin schon spärlich gesäten Freizeit auch noch ausgiebig Duke Nukem Forever spielen – das Spiel, auf dass er 14 Jahre lang warten musste.
So verwundert es also nicht, dass die DZGH-ARMY im Moment (mal wieder) etwas zu kurz kommt. Aber für eine schnelle Aufzählung ist immer Zeit.  Diesmal befasst sich der Operator erneut mit dem Thema TV-Serien: Wer kennt das nicht: Man schaut eine Serie, die einem gut gefällt und plötzlich wird sie abgesetzt. Na ja, so plötzlich dann auch wieder nicht, schließlich sind oft niedrige Einschaltquoten der Grund dafür, warum eine Serie nicht mehr fortgesetzt wird. Aber nur, weil eine Serie von wenigen Menschen geschaut wird, bedeutet das nicht automatisch, dass sie auch schlecht ist. Nachfolgend eine Auflistung von Serien, denen leider keine Chance gegeben wurde.

  • Tru Calling: Tru Davies, angehende Medizinstudentin, hat eine besondere Gabe: Sie kann einen Tag erneut erleben. Allerdings nicht willkürlich, sondern immer dann, wenn sie von Toten gerufen wird. Da sie nebenberuflich in der örtlichen Leichenhalle arbeitet, hat sie natürlich oft genug Kontakt mit toten Menschen. Erlebt sie einen Tag erneut, liegt es an ihr, das Schicksal der frisch verstorbenen Person zu ändern, um ihr Ableben zu verhindern. Später in der Serie stellt sich heraus, dass ihre Mutter, die gestorben ist, als Tru noch ein kleines Mädchen war, ebenfalls diese Gabe hatte… Die Serie bot interessante Charaktere, eine charismatische Hauptdarstellerin (Eliza Dushku) und einen konspirativen Plot, der Lust auf Mehr machte. Leider wurde die Serie mitten in der zweiten Staffel abgesetzt, so dass die Autoren keine Zeit hatten, die vielen losen und offenen Ende zumindest notdürftig zu verknoten. So bleibt der Zuschauer mit einem Haufen offener Fragen zurück. Wurde nach der sechsten Folge der zweiten Staffel abgesetzt.
  • FlashForward: Der Operator war von der ersten Folge an von der Serie angetan. Ein Umstand, den eine Serie nicht oft schafft: Normalerweise benötigt der Operator immer ein paar Folgen, um mit einer Serie warm zu werden. Aber worum geht es eigentlich bei FlashForward? An einem ganz normalen Tag leidet der gesamte Planet unter einem Blackout, der genau zwei Minuten und 17 Sekunden dauert. In dieser Zeit, in der die Menschen bewusstlos sind, können Sie auszugsweise und bruchstückhaft in ihre Zukunft sehen. Es muss an dieser Stelle wohl nicht noch extra erwähnt werden, dass der Blackout für eine Menge Aufruhr gesorgt hat und so wird eine Spezial-Einheit zusammengestellt, die sich mit dem Phänomen und der Ursache befasst. Wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
  • Moonlight: Es gab mal eine Zeit vor dem ganzen Twilight-Bullshit. Eine Zeit, in der Vampire noch nicht in der Sonne glitzerten und wie halbstarke Milchbubis aussahen. Und genau aus dieser Zeit stammt Moonlight: Mick St. John (nicht verwechseln mit Jon St. John, der Stimme von Duke Nukem: Hail to the King, Baby! – oh, der Operator schweift schon wieder ab…) ist Vampir und arbeitet als Privatdetektiv. Ein Fall bringt ihn mit der Reporterin Beth Turner zusammen… Die Serie handelt natürlich von der Beziehung zwischen Mick und Beth und davon, ob eine Beziehung zwischen den beiden Zukunft hätte, schließlich ist Mick immer noch ein Vampir. Dem Operator gefällt besonders gut, dass sich Mick damit abgefunden hat, ein Vampir zu sein und nicht darunter leidet. Aber natürlich wird er auch irgendwann von seiner Vergangenheit eingeholt… Wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
  • Party Down: Eine Gruppe von wenig erfolgreichen Schauspielern arbeitet als Catering-Service für Partys und sonstige Veranstaltungen. Die Comedy-Serie besticht durch Situationskomik, Wortwitz und sympathischen Charakteren. Wurde nach der zweiten Staffel abgesetzt.
  • Veronica Mars: Hach, Veronica Mars! Ebenfalls eine Serie, die der Operator von Folge 1 an sehr interessant fand. Die Rahmenhandlung in Kurzform: Veronica Mars, eine Highschool-Schülerin, geht ihrem Vater, einem Privatdetektiv, bei seiner Arbeit zur Hand. Früher war Veronica Mars einmal ein sehr beliebtes Mädchen in der Schule, doch seitdem ihre beste Freundin vor einem Jahr ermordet wurde und ihr Vater, der damals noch Sheriff war, die falsche Person verdächtigte, was ihm seinen Job und sein Ansehen kostete, gilt sie als spleenige Außenseiterin. Veronica, die der Meinung ist, dass eine unschuldige Person für den Mord an ihrer besten Freundin im Gefängnis sühnen muss, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wahren Mörder zu finden… Wurde nach drei Staffeln abgesetzt.
  • Angel: Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Vampir-Serie (ihr ahnt es schon: Auch aus der Zeit vor Twilight). „Angel“ ist ein Ableger der Serie Buffy The Vampire Slayer: Angel ist ein Vampir mit einer Seele, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen das Böse zu kämpfen und Gutes zu tun, um für seine Taten zu büßen. Früher war Angel nämlich noch ein ganz normaler Vampir und hieß Angelus. Doch durch einen Zigeunerfluch bekam er seine Seele wieder und hat seitdem mit seinem Dasein und seiner Vergangenheit zu kämpfen. In der Serie ist er gerade nach Los Angeles gezogen und gründet gemeinsam mit ein paar Freunden und Verbündeten eine Detektei, um Menschen in Not zu helfen. Die düstere Atmosphäre, ein charismatisch-tragischer Hauptcharakter und gut erzählte Geschichten machen die Serie zu einer absoluten Empfehlung. Wurde nach der fünften Staffel abgesetzt.

 

Jetzt ist der Artikel doch tatsächlich länger geworden, als geplant. Aber zum Glück ist man das ja vom Operator gewohnt. Der macht sich jetzt übrigens etwas zu essen. Mahlzeit!

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