Produkttest – Restaurant Phönix

Am 02. April war der Operator in der Libori Galerie (Das Deppenleerzeichen gehört zur offiziellen Schreibweise…) in Paderborn zum Mittagessen. Genauer gesagt im Restaurant Phönix. Dort gibt es jeden Tag ein fernöstliches Buffet. Und weil der Operator voll auf asiatische Speisen abfährt, musste er das relativ neue Restaurant einmal genauer testen…

 

Restaurantkritik à la DZGH-ARMY

So viel vorweg: Der Operator ist kein professioneller Restaurantkritiker, dafür aber semi-professionell im Meckern und Kleinigkeiten entdecken. Die nachfolgende Restaurantkritik ist daher vielmehr sein persönlicher Eindruck, der durch einen einmaligen Besuch entstanden ist.

 

Das Ambiente

Das Restaurant befindet sich in der ersten Etage der Libori Galerie (kann nicht mal einer den Namen korrigieren, damit das Deppenleerzeichen verschwindet!?) und nimmt ca. die halbe Etage ein. Und schon von außen sieht man: Es ist voll drinnen. Da die Außenwände komplett aus Glas bestehen, ist es drinnen logischerweise immer hell und gut beleuchtet. Wenn man nahe der Glaswände sitzt, kann man sich allerdings auch von den draußen vorbeigehenden Menschen etwas beobachtet fühlen…

Die Atmosphäre besitzt sonst eindeutig einen typischen Kantinencharme, von dem auch die typisch asiatische Inneneinrichtung nicht hinwegtäuschen kann: Überall klappern Teller, Mitarbeiter wuseln eifrig durch das Restaurant und der Geräuschpegel ist relativ laut, aber nicht sonderlich störend. Man muss jedenfalls nicht schreien, wenn man sich unterhalten möchte.

 

Die Preise

Der Operator war zum Mittagsbuffet da, welches mit 7,20 EUR (Kinder unter 10 Jahren zahlen 4,80 EUR) ziemlich günstig ist. Abends kostet das Buffet dann 12,80 EUR (respektive 6,80 EUR für Kinder unter 10 Jahren). Dies kommt dadurch zustande, weil es abends noch einen offenen Grill, also Barbecue, gibt und die Auswahl an Speisen demzufolge größer ist. Unter anderem gibt es dann auch exotische Speisen wie Känguru- und Haifischfleisch.

 

Das Essen

Die Auswahl an Speisen ist wirklich sehr groß. Für jeden Geschmack ist quasi etwas dabei: Von Sushi über gebratenes Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten ist alles vertreten, was man von fernöstlichen Speisen erwartet. Beim ersten Rundgang waren die Speisen zwar nur lauwarm und fast schon kalt, ab der zweiten Runde dann aber immer warm. Die Speisen waren grundsätzlich frisch und lecker – hier gibt es nichts zu meckern.

 

Das Ambiente, Teil 2

Endlich kann der Operator meckern: Der Tisch, an dem der Operator saß, hat gewackelt und machte einen abgenutzen Eindruck. Aber auch abgesehen davon lagen unter einer großen Anzahl von Tischen Bierdeckel, um die Standfestigkeit zu erhöhen, was natürlich nicht gerade schön aussieht.
Unzufrieden war der Operator auch mit dem Geschirr: Da es augenscheinlich direkt aus der Spülmaschine kam, war es noch nass (Wasserperlen befanden sich auf der Ober- und Unterseite des Tellers) und als Gast musste man selbst zur Serviette greifen (davon gibt es zum Glück reichlich) und die Teller trocken putzen.

 

Der Nachtisch

Nachdem man sich den Bauch mit den Vor- und Hauptspeisen vollgeschlagen hat, geht es weiter zum Nachtisch: Auch hier erwartet den Gast eine mannigfache Auswahl an unterschiedlichen Süßspeisen, darunter unter anderem: Wackelpudding, Eis und Obst/Früchte. Beklagen kann man sich hier nicht. Zusätzlich gibt es noch mehrere Soßen (Vanille, Ahornsirup, Honig), die man für den zusätzlichen Zucker-Kick über den Nachtisch gießen kann.

 

Abschließendes Fazit

Bei dem Preis kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen: Für weniger als 10 Euro bekommt man beim Mittagsbuffet eine große und vielfältige Auswahl geboten, die alle Geschmäcker eigentlich gründlich abdeckt. Eigeninitiative muss man hingegen beim Putzen des Geschirrs mitbringen, sofern man nicht von einem nassen Teller essen möchte. Dafür gibt es eindeutig Punktabzug. Abstriche muss man auch bei der Atmosphäre machen: Wackelige Tische und ein relativ hoher Geräuschpegel, der beim Abendbuffet noch einmal ein gutes Stück lauter sein wird, trüben den Gesamteindruck.
Ein romantisches Essen zu Zweit verbringt man lieber woanders, für ein legeres Buffet mit Freunden reicht es aber allemal.

Pro

  • Vielfältige Auswahl an Speisen
  • Frisches Essen
  • Günstiger Preis

Contra

  • Tische wackeln
  • Kantinenatmosphäre
  • Teller sind nass und müssen vom Gast getrocknet werden

Restaurant Phönix ist also durchaus eine Empfehlung wert – sofern man einige Abstriche in Kauf nehmen kann.

2 Antworten auf „Produkttest – Restaurant Phönix“

  1. So, gestern Abend war ich zum Abendbuffet da. Das Känguru dort schmeckt sehr gut, der Haifisch hingegen nach nichts.

    Sag Bescheid, wenn du mal wieder in der Stadt bist und da essen willst, können dann ja gemeinsam da hin, wenn du Lust hast.

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