EdM – Opera Mobile 11 & Opera Mini 6

Der Operator ist großer Fan des norwegischen Browserherstellers
Opera Software und freut sich immer über neue Produktvorstellungen und allgemeine Neuheiten! Letzte Woche war es dann mal wieder so weit: Opera Mobile 11 und Opera Mini 6 wurden für verschiedene Plattformen und Geräte veröffentlicht, darunter auch Android.

Da der Operator ein Motorola Milestone (mit CyanogenMod 7 – Die offiziellen und schlechten Updates von Motorola können dem Operator gestohlen bleiben, doch das nur am Rande!) sein Eigen nennen kann, musst er natürlich sofort die neuesten Versionen aus dem Android Market herunterladen und installieren (Hand aufs Herz: Hier hat der Operator ein wenig geflunkert: Aufgrund seiner freiwilligen Arbeit für die deutsche Opera-Community hatte er die Versionen schon vor der offiziellen Veröffentlichung, aber die Versionen im Android Market sind aktueller und deshalb musste er sie trotzdem noch einmal aus dem Android Market herunterladen).

Ein Fanboy ganz in seinem Element: Der Operator (im Opera T-Shirt) mit Opera Mobile

Die Beta von Opera Mobile 10.1 für Android, welche im November letzten Jahres veröffentlicht wurde, gefiel dem Operator damals nicht so gut, weil sie noch größere Probleme mit der Seitendarstellung hatte, nicht immer flüssig lief und langsam war. Mit Opera Mobile 11 gehören diese Probleme zum Glück (fast) der Vergangenheit an: Die gesamte Oberfläche reagiert flüssig und prompt auf Benutzereingaben, Seiten werden zügig geladen und Darstellungsprobleme treten nur noch ganz selten auf.

„Fast“ deshalb, weil es einen Nachteil gibt und dieser je nach Smartphone-Modell mehr oder weniger stark ins Gewicht fällt: Wenn man viele Webseiten besucht, wird der Cache bald ziemlich groß, was bei Modellen mit wenig internem Speicherplatz natürlich zu einem Problem werden kann. Hier hilft nur ein regelmäßiges Leeren vom Cache. Die Entwickler arbeiten aber an einer Lösung, mit der sich der Cache auch auf die SD-Karte verschieben lässt. Es gibt da allerdings noch einige Sicherheitsbedenken, die es zu überwinden gilt (könnt ihr entweder hier oder hier nachlesen).

Das Foto hat der Operator ganz alleine geschossen!

Nichtsdestotrotz ist Opera Mobile 11 mittlerweile der Standardbrowser auf dem Milestone vom Operator geworden.

 

Bei Opera Mini 6 hat sich auch einiges getan: Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche unterstützt der Browser jetzt auch endlich Pinch-To-Zoom (sofern euer Gerät es unterstützt). Damit lassen sich Webseiten nun stufenlos vergrößern bzw. verkleinern. Und weil die Webseiten von Operas Servern in Island geladen und dann komprimiert auf euer Handy geschickt werden, spart das auch noch ordentlich Traffic, was gerade dann gut ist, wenn man keine Internetflatrate hat.

Macht auch mit Opera Mobile 11 eine gute Figur: Die Homepage der DZGH-ARMY

Mit den beiden Versionen handhabt der Operator das übrigens so: Opera Mobile nutzt er immer dann, wenn er sich in einem WLAN-Netzwerk befindet oder schnelles Internet (HSDPA) zur Verfügung stehen hat. Wenn er unterwegs ist und/oder nur langsames Internet hat, dann nutzt er Opera Mini, weil selbst bei langsamer Verbindung die Seiten sehr schnell geladen werden.

Wer jetzt den Überblick verloren hat, hier noch einmal eine kurze Gegenüberstellung von Opera Mini und Opera Mobile:

Opera Mini: Wenn ihr eine Webseite aufruft, wird die Anfrage an die Server von Opera geschickt und von dort bearbeitet. Die Webseite wird dann stark komprimiert an euer Gerät geschickt und angezeigt. Das hat den Vorteil, dass Webseiten sehr schnell geladen werden und eine kleine Dateigröße haben. Und weil fast die ganze Arbeit von Operas Servern erledigt wird, läuft Opera Mini auch problemlos auf älteren Geräten.

Opera Mobile: Mit Opera Mobile habt ihr quasi den Desktop-Browser von Opera in eurer Hosentasche: Webseiten werden auf dem Gerät selbst geladen und angezeigt und viele moderne Features wie HTML5 und CSS3 werden dadurch unterstützt. Wenn euer Android-Smartphone die Mindestvoraussetzungen erfüllt, dann können sogar Flash-Inhalte dargestellt werden. Kurzum: Opera Mobile verwendet die gleiche Rendering-Engine wie Opera für PCs und Macs und bietet dadurch das vollständige Interneterlebnis.

Wenn ihr entsprechende Geräte habt, dann probiert die neuen Versionen direkt mal selbst aus. Downloaden könnt ihr sie entweder direkt über euer Smartphone oder auf der Homepage von Opera: Opera Mini & Opera Mobile

 

Übrigens: Auf den Seiten der deutschsprachigen Opera-Community gibt es ein Gewinnspiel, bei dem man ein HTC Desire gewinnen kann: Gewinnspiel zu Opera Mini/Mobile

 

 

PS: Ja, der Beitrag mag auf den einen oder anderen vielleicht wie ein Werbebeitrag wirken. Vor allem deshalb, weil der Operator auch für Opera tätigt ist. Aber da das hier seine private Homepage ist, hätte er den Beitrag sehr wahrscheinlich so oder so verfasst, denn die neuen Versionen sind richtig gut gelungen und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert!