Allgemein – Spuren im Sand

Der Operator hat vorhin durch Zufall einen alten Text gefunden, den er vor einigen Jahren mal zu einem Bild aus der Naturbilderaustellung „Glanzlichter“ geschrieben hat. Da ihm der Text immer noch gefällt und er ihn nicht wieder verlieren will, wird er kurzerhand hier auf der DZGH-ARMY veröffentlicht. Das dazugehörige Bild besitzt der Operator nicht mehr, aber er weiß noch, dass es eine vertrocknete Sandwüste mit Furchen und Fußabdrücken darstelle – aber das steht ja auch im unten folgenden Gedicht:

Durstige Erde.

Tiefe, klaffende Wunden, die sich nach Schatten und Wasser sehnen.

Trostlosigkeit, Leere.

Weit und breit Nichts.

Spuren im trockenen Sand – Lebenszeichen oder Überbleibsel

einer längst vergangenen Zeit?

Hoffnungsschimmer oder erdrückende Gewissheit?

Der Himmel ist blau

…und die Sonne scheint.

Die literarischen Drei: Goethe, Schiller und der Operator!