Produkttest – Twitter-Trilogie

Dass der Operator ein großer Fan von Twitter ist, dürfte mittlerweile bekannt sein, nicht umsonst wurden von ihm schon zwei Artikel über verschiedene Twitter-Programme veröffentlicht.

Doch der Operator wäre nicht der Operator, wenn er nicht die Gelegenheit nutzen und noch einmal über Twitter berichten würde. Seit seinem letzten Artikel gab es einige interessante Updates und auch neue Programme werden hier vorgestellt. Also anschnallen und los geht’s!

Desktop-Anwendungen:

Mittlerweile schwört der Operator auf TweetDeck, bietet das Programm doch viele Komfortfunktionen, die für einen Vieltwitterer wie dem Operator viele nützliche Features bietet. Links zu Bildern und YouTube-Videos werden z.B. direkt in dem Programm selbst geöffnet, ohne Umwege über den Browser nehmen zu müssen. Außerdem gibt es eine Autovervollständigung für Benutzer und praktische Popup-Benachrichtigungen. Und das Beste: Tweets erscheinen in Echtzeit, also ohne Verzögerung. Sobald also einer der Follower etwas schreibt, wird es sofort in TweetDeck angezeigt.
Schreibt man einen Tweet, der einen Link enthält, dann wird dieser ohne Zutun des Benutzers automatisch verkürzt. Sehr praktisch!
TweetDeck nutzt übrigens Adobe AIR und ist damit unter Windows und Mac OS X lauffähig.

Schwarz und aufgeräumt. So gehört sich das.

TweetDeck gibt es außerdem in einer speziellen Version für den Browser Chrome aus dem Hause Google. Das nennt sich dann Chrome TweetDeck und bietet ähnliche Funktionen wie die reguläre Desktop-Anwendung. Allerdings muss man auch einige Abstriche machen, denn Bilderlinks und YouTube-Videos werden in einem neuen Fenster von Chrome angezeigt (ungeachtet dessen, welcher Browser als Standardbrowser zum Einsatz kommt) und nicht direkt in der App geöffnet. Dafür gibt es ein ansprechendes Design. Und da Chrome TweetDeck auf Google Chrome setzt, läuft das Programm sowohl unter Windows, Mac OS X und Linux.

Modernes Design, immer noch schwarz: Chrome TweetDeck

Mobil twittern:

Seitdem vor ein paar Wochen Seesmic for Android in Version 1.5 erschienen ist, nutzt der Operator sie wieder als Standard-App auf seinem Milestone. Seesmic war seine erste Twitter-App auf dem Milestone, wurde aber irgendwann von Plume (auch bekannt als Touiteur) abgelöst, da diese App noch mehr Features bietet (lässt sich alles im letzten Produkttest zu Twitter nachlesen). Warum also wieder Seesmic?

Der Operator kann dem verwirrten Waschbär einfach nicht widerstehen!

Seesmic 1.5 bietet ein neues und frisches Design und kann auch beim Funktionsumfang aufholen: So gibt es z.B. endlich eine Autovervollständigung für Benutzernamen. Damit spart man sich das mühsame Tippen. An den Funktionsumfang von Plume kommt Seesmic allerdings leider (noch) nicht heran. Die App läuft aber wesentlich flüssiger und runder auf dem Milestone des Operators, so dass Plume als Standard-App verdrängt wurde. Die aktuelle Version bietet allerdings noch einen etwas störenden Bug: Obwohl die Option zur Speicherung der Position auf der Timeline gesetzt ist, springt Seesmic automatisch immer zum Anfang der Timeline. Die Entwickler arbeiten aber an dem Problem und ein Update sollte bald erscheinen.

Sehr aufgeräumt und gelungen: Das neue Design