Produkttest – Logitech Z-2300

Hach, ist das aufregend: Der Operator führt eine neue Kategorie ein!
Wie man anhand des Namens schon vermuten kann, testet der Operator in dieser Kategorie Produkte.

„Moooment, gibt es dafür nicht extra die Kategorie „Empfehlung des Moments?“ könnte man jetzt fragen, doch der entscheidende Unterschied ist folgender: Die Produkttests müssen nicht unbedingt immer auch eine Empfehlung sein. Könnte ja auch mal vorkommen, dass der Operator absoluten Mist testet.

Kleiner Disclaimer vorab: Alle Produkte werden lediglich vom Operator zum Spaß getestet und stellen keinerlei Werbung für die entsprechenden Hersteller dar.

Natürlich wäre der Operator nicht der Operator, wenn er die Produkte nicht auf seine ganz individuelle Art und Weise testen würde. Langweilige Tabellen mit Daten zum Produkt wird es hier nicht geben (sowas bieten schließlich die Hersteller selbst) und auch keine wissenschaftlichen Messungen. Stattdessen werden die Produkttests gespickt sein mit kleinen Anekdoten, geistiger Inkontinenz und einer ordentlichen Prise DZGH-ARMY. Doch genug des Vorspiels, den Anfang hier macht das folgende Produkt:

Logitech Z-2300

Am Samstag, den 31.07.2010 ereignete es sich: Die Lautsprecher des Operators gaben den Geist auf. Um euch nicht mit den Fakten des Ablebens und den verzweifelten Rettungsversuchen zu langweilen, springen wir einfach mal ein Kapitel vor: Der Operator war also verzweifelt: Es war Samstag, seine Lautsprecher (Logitech Z-Cinéma) waren im Arsch und es musste dringend Ersatz her. Kann ja schließlich nicht angehen, dass er der Techno- und Volksmusik-hörenden Nachbarschaft ein ganzes Wochenende lang nicht auf den Sack gehen kann. Also schnell im ICQ die Nr. 14 angeschrieben und um Hilfe geschrien. Kurz darauf ging es dann gemeinsam zu einer großen Elektronikkette, dessen Name hier explizit nicht genannt wird – ich bin doch nicht blöd! Da sich der Operator schon vorab informiert hatte – man will ja schließlich keinen Blindkauf tätigen – hoffte er insgeheim, dass besagter Elektronikmarkt die Z-2300 von Logitech auf Lager haben würde. Und der Operator sollte nicht enttäuscht werden…

Genau ein (in Zahlen: 1) Exemplar war noch vorrätig, allerdings zu einem etwas überhöhten Preis (jedenfalls im Vergleich zum Lieblings-Onlineversandhaus vom Operator). Nach langem hin und her mit einem Mitarbeiter konnten aber immerhin 10 € herunter gehandelt werden. Damit waren sie zwar immer noch etwas teurer, aber der Operator befand sich schließlich in einer Notlage. Nach kurzem Überlegen, und nachdem sich Nr. 14 noch ein USB-Dock ausgesucht hatte, ging es dann zur Kasse und anschließend (nach einer kurzen Rast bei der großen Fast-Food-Kette mit dem goldenen M) wieder zurück ins Hauptquartier der DZGH-ARMY, um die neueste Errungenschaft direkt anzuschließen und zu testen.

Die Erwartungen waren aufgrund der sehr positiven Meinungen im Internet („Mega-Bass-Teil“, „Das Ding haut mich um!!“, „Jenseits von Gut und Böse“, etc.) entsprechend hoch, und nach dem kurzen und unkomplizierten Aufbau konnten sich Nr. 14 und der Operator ein eigenes Bild vom Klang machen:

Bass und Lautstärke wurden zuerst großzügig auf die Hälfte gestellt und dann hat der Operator ein paar seiner Lieblingslieder angeschmissen: Der Sound war klar, der Bass wummerte kräftig und satt. Und es war laut! Ohne Rücksicht auf Verluste wurden Bass und Lautstärke weiter aufgedreht. Als der Schrank bedrohlich anfing zu klappern, wurde das Experiment vorsichtshalber abgebrochen. Dabei wurde noch nicht einmal die volle Lautstärke erreicht.

Test Nr. 1: Bestanden!

Als nächstes mussten sich die Lautsprecher bei der Wiedergabe von Filmen unter Beweis stellen. Der Operator entschied sich für die Blu-ray von Star Trek und wählte direkt die Anfangssequenz. Natürlich muss nicht extra erwähnt werden, dass Bass und Lautstärke wieder großzügig aufgedreht wurden…

Bei der Szene mit der Raumschiffschlacht und anschließender Explosion vernahm der Operator einen dumpfen Knall: Irgendein Gegenstand wurde vom Bass dermaßen erschüttert, dass er umgefallen ist. Leider weiß der Operator bis heute nicht, was es war.
War in dem Moment aber auch egal, denn Nr. 14 und der Operator waren viel zu sehr damit beschäftigt, der Soundkulisse zu lauschen und das breite Grinsen, das sich auf ihren Gesichtern abzeichnete, zu unterdrücken.

Test Nr. 2: Bestanden!

Fassen wir einmal kurz zusammen:

  • Die Lautsprecher haben einen guten Klang
  • … und einen Subwoofer, der alles zum Erbeben bringen…
  • … und Gegenstände auf magische Weise umfallen lassen kann

Soweit also alles voll Titte, wie Cartman sagen würde. Doch einen kleinen Test zum Abschluss gab es noch: Film-Scores!
Der Operator hört nämlich nicht nur gerne laute Musik, sondern lauscht auch Filmmusik. Also mussten sich die Lautsprecher auch in dieser Kategorie beweisen. Um es kurz zu fassen:

Test Nr. 3: Bestanden!

Tja, auch hier gab es nix zu meckern: Knackige Höhen und kräftige Tiefen. Also so, wie es sein soll.

Fazit:

Kommen wir zum Abschluss unseres ersten Produkttests:

Der Operator ist froh, dass seine alten Lautsprecher den Geist aufgegeben haben. Die Z-2300 klingen echt um Längen besser und bieten für alle Anwendungsbereiche (Musik, Filme, Spiele) einen sehr guten Sound. Dazu überzeugen noch das Design und die hochwertige Verarbeitung.

Alles in allem also eine Anschaffung für die ganze Nachbarschaft.

Ach ja: Nach den Sound-Tests hatten Nr. 14 und der Operator noch eine Zeit lang ein lustiges Klingeln im Ohr, das aber irgendwann wieder von alleine verschwand.
Eine Sache traut sich der Operator allerdings bis heute nicht: Die Lautsprecher auf voller Lautstärke betreiben. Wobei es ihn schon in den Fingern juckt…

Bilder:

Wer es bis hierhin geschafft und noch nicht genervt den Browser geschlossen hat, soll belohnt werden. Und zwar mit bunten Bildern!