Nonsens – Der erste Artikel des Jahres

Das neue Jahr ist nun schon einige Tage alt und es wird langsam an der Zeit, den ersten Artikel des Jahres für die DZGH-ARMY zu veröffentlichen. Obwohl erst einige Wörter lang, lastet bereits eine große Bürde auf den unschuldigen Artikel, schließlich ist er der erste Artikel des Jahres 2010 (in Worten: Zweitausendundzehn). Also, was will man der Welt mit diesem Artikel mitteilen? Irgend etwas von Bedeutung, aber auf keinen Fall bedeutungsschwanger.
Stattdessen etwas, dass den Leuten in Erinnerung bleibt. Die Menschen sollen morgens aufwachen und an diesen einen Artikel, nämlich den ersten Artikel des Jahres, denken. Doch damit nicht genug: Sie sollen sich gleichzeitig geborgen und sorgenfrei fühlen. Ein Gefühl vollkommener Sicherheit. Doch dabei bleibt es nicht: Die Damen sollen sich von dem Artikel verführt und sexuell angezogen und die Männer selbstbewusst und stark fühlen!

Keine leichte Aufgabe also für den ersten Artikel des Jahres. Doch der erste Artikel des Jahres wäre nicht der erste Artikel des Jahres, wenn er diese Aufgabe nicht souverän, ja sogar bravurös meistern würde.
Schließlich ist es der erste Artikel des Jahres und selbst wenn er nicht wollte, hätte er eine andere Wahl?

Von wem ich spreche? Natürlich vom ersten, nein, sogar vom ALLERersten Artikel des Jahres!
Nichts wird mehr so sein wie vorher, nachdem dieser Artikel veröffentlicht ist. Danach kommt nämlich der zweite, dritte und vierte Artikel des Jahres. Und natürlich noch viele weitere.

Doch genug der langen Worte, es ist an der Zeit, den ersten Artikel des Jahres auf die Menschheit los zu lassen und damit eine Revolution auszulösen. Ab hier gibt es kein Zurück mehr: Was war, das war und was sein wird, das wird sein. Die Gegenwart umarmt die Vergangenheit und gemeinsam schauen beide in die Zukunft. Eine Zukunft voller Ungewissheit.
Doch fürchtet euch nicht, der erste Artikel des Jahres wird bei euch sein und euch zur Seite stehen!
Ob ihr euch traurig, einsam, verlassen, deprimiert, lustlos oder verzweifelt fühlt: Denkt einfach immer an den ersten Artikel des Jahres und er wird euch ein Leuchten in eure Herzen zaubern.
Für den Weltfrieden reichen seine Kräfte leider nicht aus, aber hätte er sie, er würde sie dazu nutzen, um Frieden unter den Menschen zu bringen: Neid, Rassismus oder Hass sind Begriffe, die man bald aus dem Wortschatz aller Sprachen dieser Welt streichen müsste. Doch halt! Sie würden nicht einfach nur gestrichen, sondern durch ein neues Wort ersetzt: Frieden! Was Jesus, Mutter Theresa und der Dalai Lama nicht geschafft haben, er hat es vollbracht! Frieden für alle und Brot für die Welt!

In diesem Sinne: Lasst uns eine Schweigeminute einlegen und gemeinsam den ersten Artikel des Jahres begrüßen. Solltet ihr diese Zeilen gerade nicht alleine lesen, dann greift die Hand der Person neben euch und atmet gemeinsam tief ein. Denn gleich ist es so weit, gleich wird sich euch der erste Artikel des Jahres offenbaren!
Eure Geduld wird sich auszahlen und ihr müsst nicht mehr ungeduldig auf dem Stuhl wackeln, wie ein Kleinkind, das auf die Toilette muss. Aber denkt immer daran: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude! Deshalb haltet dieses wohlige Gefühl der Vorfreude immer in eurem Herzen. Und wenn die Welt draußen dunkel ist, dann ruft euch dieses Gefühl der Vorfreude wieder in euer Gedächtnis und schlagt eine Schneise grellen Lichts in die Dunkelheit und setzt ein Zeichen. Für euch. Für alle. Für jede einzelne und verzweifelte Seele da draußen!

Und wenn ihr euch so langsam fragt, wo dieser Artikel nun bleibt, dann haltet inne und lasst eure Augen nach oben wandern. Denn ihr habt gerade soeben den ersten Artikel des Jahres gelesen.

Spürt ihr schon das Gefühl voller Zufriedenheit? Seid ihr glücklich und bereit für alles, was das neue Jahr bereit hält?
Ihr solltet es besser sein, schließlich habt ihr gerade den ersten Artikel des Jahres gelesen.