Aktuelles – Alle Jahre wieder…

Weihnachten steht vor der Tür und da darf natürlich auch die alljährliche Hass-Kolumne aus dem Hause DZGH-ARMY nicht fehlen. Ende November mag solch ein Beitrag vielleicht etwas verfrüht sein, aber in Zeiten, in denen Spekulatius bereits im Sommer verkauft werden, kann man gar nicht früh genug darüber berichten.

Als der Operator die Tage durch die Stadt ging, fiel ihm auf, dass bereits die Buden für den bevorstehenden Weihnachtsmarkt aufgebaut werden. Diese Beobachtung hat in ihm wieder einmal das Bedürfnis geweckt, sich über Weihnachten. Denn wenn der Operator eines kann, dann meckern!

Doch wie kriegt man frischen Wind in eine Kolumne, die sich eigentlich alle Jahre auf (fast) gleiche Weise wiederholt? Hat diese Kolumne dann nicht selbst weihnachtlichen Charakter und ist somit eine Parodie ihrer selbst?

Bevor die geneigte Leserschaft jetzt aber durch zu pseudo-philosophische Fragen vergrault wird, konzentrieren wir uns lieber wieder auf das Wesentliche:

Weihnachten ist für’n Arsch!

Überall grässlich dudelnde Weihnachtsmusik, pseudo-freundliche Menschen, Kariesbefall durch zu viel Süßigkeiten, nervige Kinder, die unbedingt die neueste Hannah Montana-Bettwäsche unterm Baum liegen haben wollen (oder gleich ein iPhone), Konsumwut, Familientreffen, die keiner ausstehen kann und die hinterher bereut werden, „besinnliches“ Beisammensitzen, die man nur durch Einfluss von Alkohol übersteht, betrunkene Männer im Weihnachtsmannkostüm, die wild durch die Gegend pöbeln, gestresste Last-Minute-Einkäufe, bunte und kitsche Beleuchtung bzw. Deko, „Last Christmas“ von Wham…
Die List ließe sich vom Operator noch ewig weiterführen.

Aber wie hat das Ganze eigentlich angefangen?

Fakt ist, dass Weihnachten schon in jungen Jahren immer nur Stress bedeutete: Man hat sich gegenseitig angeschrien & es gab Stunk.
Doch es sind nicht etwa die negativen Kindheitserinnerungen, die den Operator dazu veranlassen, Weihnachten zu verabscheuen. Vielmehr ist es die ganze scheinheilige „Wir-müssen-alle-gut-drauf-und-nett-sein-schließlich-ist-ja-Weinachten“-Einstellung, die des Operators Blut zur Wallung bringt. Natürlich mag es auch nette Zusammentreffen geben, aber dennoch sind diese irgendwie gezwungen, da nicht vollkommen freilich. Denn schließlich ist ja Weihnachten und man muss unbedingt die Zeit im Kreis der Familie verbringen.
Aber der Operator ist natürlich auch kein Spielverderber: Wer Spaß an Weihnachten hat, der soll ihn haben und die Tage in vollen Zügen genießen. Solange man ihn damit verschont, ist alles in Ordnung ;-).

Außerdem gibt es auch zwei gute Gründe, die für Weihnachten sprechen:

  • Dominosteine
  • Marzipankartoffeln

Des Weiteren schwelgt der Operator gerne in Erinnerungen an ein vorweihnachtliches Zusammentreffen vor vielen Jahren bei Nr. 14 im Keller. Vieles ist nach dem Abend nicht mehr hängen geblieben, aber Spaß hatte man. Und einen Kater am nächsten Tag… :victory:

In diesem Sinne: Arsch leck’n!