2012
21.01.

Der Operator nutzt schon seit Jahren iTunes zur Verwaltung seiner immer größer werdenden Musiksammlung. Der Operator ist übrigens auch Windows-Nutzer, hatte mit iTunes aber noch nie größere Schwierigkeiten. Das aber nur am Rande: Der Operator besitzt einen iPod touch und auch ein Android-Smartphone (Galaxy Nexus).
Und auch wenn man es sich in der heutigen Zeit eigentlich gar nicht vorstellen kann: Der Operator sitzt nicht ständig vor seinem Rechner. Was aber nun, wenn er Musik hören und nicht jedes Mal zum Rechner rennen will, um ein anderes Lied anzumachen? Für iOS gibt es von Apple die praktische Remote-App, doch was machen Leute, die keinen iPod besitzen?
Oder anders gefragt: Was macht der Operator, wenn er nicht  gerade seinen iPod dabei hat, sondern nur sein Galaxy Nexus? Alle paar Minuten zum PC rennen, um die Musik zu ändern?

Falsch! Der Operator verwendet TunesRemote+! Die App kann man kostenlos im Android Market herunterladen und funktioniert ebenso einfach und unkompliziert, wie die offizielle iOS-Version: Mediathek auswählen, vierstelligen Sicherheitscode in iTunes eingeben und schon kann es losgehen! Heavy Metal!

 

Die App soll übrigens auch noch mit anderen Musikplayern funktionieren, doch das hat der Operator nicht überprüft.

2012
07.01.

Manchmal laufen die Dinge anders, als man denkt und so kam es, dass der Operator heute unverhofft mehr Zeit hatte, als ursprünglich geplant. Die Zeit hat er genutzt, um mal wieder ein wenig zu schreiben, schließlich will man auch nicht aus der Übung kommen. Herausgekommen ist eine kleine Kurzgeschichte, die euch der Operator hier ohne weitere Vorankündigung präsentiert. Viel Spaß. Oder so.

Bar-Bekanntschaft

Mit gesenktem Kopf und einem Glas Whiskey in der Hand saß er auf dem Barhocker. Links neben ihm lag sein Handy, auf das er alle paar Augenblicke schaute, in der Hoffnung eine Nachricht oder einen Anruf zu erhalten. Wenn er nicht gerade auf sein Handy blickte, starrte er gedankenversunken in die Luft. Er dachte dabei an nichts Konkretes; die Gedanken waren zu willkürlich, um sie wirklich festhalten und einordnen zu können.
Er trank einen Schluck aus seinem Glas. Der rauchige Whiskey floss seine Speiseröhre hinunter und sorgte für ein warmes Gefühl in seinem Bauch. Die einzige Wärme, die er im Moment verspürte.
Langsam fingen seine Gedanken an, sich zu konkretisieren, als sie von einer Frauenstimme unterbrochen wurden.
„Beschissene Nacht?“ fragte ihn die unbekannte Brünette.
Er schaute kurz auf sein Handy und dann der Brünetten in Augen. Sie waren grün.
„Eine Nacht wie jede andere.“, erwiderte er und zuckte beiläufig mit der linken Schulter.
Die unbekannte Brünette hatte bemerkt, wie er wieder auf sein Handy geschaut hat.
„Erwartest du jemanden?“
„Irgendwie schon, aber eigentlich nicht.“
Die Brünette setzte sich auf den Barhocker links von ihm.
„Wie meinst du das genau?“
„Man will raus, aber keiner hat Zeit. Also geht man alleine und setzt sich in irgendeine Bar. Weil man nicht möchte, dass der Abend so endet, wie er angefangen hat, starrt man ständig auf sein Handy. Scheißdinger.“
Die Brünette nickte.
„Mein Abend läuft bisher auch nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber wann tut es das schon mal…“
„Erzähl!“
„Ach, da gibt es nicht viel zu erzählen: Im Grunde genommen ist es wie bei dir. Mit dem Unterschied, dass ich letzte Woche meinen Freund mit einer anderen im Bett erwischt habe und deshalb das Jubiläumsessen heute ins Wasser gefallen ist.“
Er nahm einen weiteren Schluck aus dem Whiskeyglas. „Fuck, das ist mies.“
„Ach, unsere Beziehung drehte sich gegen Ende sowieso nur im Kreis. Wäre es nicht das gewesen, dann hätte es noch genügend andere Gründe gegeben, um Schluss zu machen.“
Er schaute ein wenig irritiert.
„Entschuldige die persönliche Frage, aber warum hast du dann nicht eher Schluss gemacht?“
Sie zögerte kurz.
„Ich wollte nicht alleine sein. Albern, ich weiß.“
„Ganz und gar nicht.“
Er nahm ihre rechte Hand in seine linke.
„Schon komisch, was man manchmal nicht alles macht, um nicht alleine zu sein.“
„Zum Beispiel in eine Bar gehen, sich betrinken und dabei in Selbstmitleid zerfließen?“
Er lachte kurz auf.
„Ich zerfließe nicht in Selbstmitleid, jedenfalls nicht vor dem fünften Glas Whiskey.“
„Und beim wievielten Glas bis du mittlerweile?“
Er lächelte spitzbübisch.
„Erst beim zweiten. Wenn du einen erwachsenen Mann weinend im Selbstmitleid sehen willst, dann komm in ca. einer Stunde wieder.“

„Oder…“, sie erwiderte seinen Händedruck, „wir verlassen die Bar jetzt einfach.“
Er wollte der unbekannten Brünetten gerade antworten, als sein Handy neben ihm auf dem Tisch vibrierte. Er nahm es in die Hand, schaute auf das Display und drückte ein paar Tasten.
Er legte das Handy wieder beiseite. „Entschuldige bitte.“
„Kein Problem. War das die Nachricht, auf die du gewartet hast?“
„Das… das war etwas anderes.“ Er schaute unbequem.
„Alles in Ordnung?“
„Weißt du, ich denke, es ist besser, wenn ich hier bleibe.“
Er zog seine Hand zurück.
Die Brünette schaute verwirrt. „Bist du dir sicher?“
„Sorry, aber heute Nacht ist einfach nicht die Nacht dafür.“
Er trank sein Glas aus und gab dem Barkeeper eine Geste, dass er ein weiteres Glas haben wollte.
Die Brünette war sichtlich sauer und enttäuscht. Sie stand auf und zwischen ihren Zähnen zischte ein „Arschloch!“ hervor. Dann verließ sie die Bar.
Er saß wieder alleine da und griff zu seinem Handy, um die Werbe-SMS zu löschen, die er vorhin erhalten hatte. Sie war von einem Autoreparaturservice.
Dabei fährt er gar kein Auto.


2012
02.01.

Der erste Streich

Immer dann, wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, sieht man überall im Fernsehen Jahresrückblicke. Selbst wenn man wie der Operator (das bin ich!) kein TV sieht, kann man sich ihrer Präsenz nicht entziehen. Doch warum eigentlich Jahresrückblicke? Jeder, der das zurückliegende Jahr nicht im Koma verbracht hat, sollte doch eigentlich alle relevanten Ereignisse mitbekommen haben. Und die Ereignisse, die an einem vorbeigezogen sind, werden wohl auch nach Sichtung multipler Jahresrückblicke nicht lange im Gedächtnis hängen bleiben.
Vielleicht halten die Verantwortlichen der Fernsehlandschaft ihre Zuschauer auch einfach nur für dumm und vergesslich (das würde immerhin das miserable TV-Programm erklären, das sich auf den meisten Sendern vorfindet), weshalb man der Meinung ist, noch einmal alte Nachrichten von vorgestern auftischen zu müssen: Steve Jobs ist gestorben und zu Guttenberg hat abgeschrieben? Danke, liebe Jahresrückblicke für diese neuen Informationen!
2011 ist natürlich noch mehr passiert, aber die Relevanz der Ereignisse muss jeder für sich selbst festlegen und bestimmen.

Aber an dieser Stelle muss für die TV-Sender doch noch eine kleine Lanze in Form eines Zahnstochers gebrochen werden: Man hätte als Lückenfüller für das TV-Programm “zwischen den Jahren” auch die übliche Fuhre an niveauloser TV-Unterhaltung abladen können. Stattdessen bietet man “Gutes von gestern” an, um den Zuschauern vorm Fernseher mit Informationen zu überschütten, die er eigentlich schon kennt. Aber wer weiß, vielleicht gehören besagte Fernseh-Sender auch dem gemeinnützigen Bund für Komapatienten an, der mit den alljährlichen Rückblicken seinen Beitrag für die Resozialisierung von Menschen leistet, die das vergangene Jahr im Koma verbringen mussten.

Spoiler-Alert: Ihr habt nichts verpasst.

 

Der zweite Streich

Der Operator wäre natürlich nicht der Operator, wenn er sich nicht auch noch über einen weiteren Silvesterbrauch auslassen würde. Wer die Überschrift dieses Beitrag gelesen hat, wird sich schon denken können, worum es geht (und dabei direkt merken, dass die beiden Themen in der falschen Reihenfolge aufgelistet wurden).
Die Rede ist natürlich von – Trommelwirbel! - Vorsätzen für das neue Jahr!

Irgendwie nimmt man sich doch jedes Jahr die gleichen Sachen vor:

  • Gesünder leben
  • Mehr Sport treiben
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Weniger Alkohol trinken
  • Abnehmen

Wer sich beim Thema “Vorsätze” oder der Auflistung beliebter Vorsätze angesprochen fühlt, dem möchte der Operator seine Glückwünsche aussprechen: Glückwunsch dafür, dass ihr auch in diesem Jahr eure Vorsätze nicht einhalten werdet. Wer nämlich wirklich etwas ändern will, der braucht kein fadenscheiniges Ereignis wie den Jahreswechsel, um den Vorsatz dann auch in die Tat umzusetzen. Man kann zum Beispiel auch mitten im März anfangen, weniger Alkohol zu trinken. Aber das würde dann natürlich etwas komisch klingen:

- “Und im März habe ich beschlossen, weniger Alkohol zu trinken.”
- “Warum denn gerade im März?!”
(Peinliches Schweigen)

Viel besser klingt da natürlich:
- “Und zum Jahreswechsel habe ich beschlossen, weniger Alkohol zu trinken.”
- “Hört, hört!”

Auch wenn der Operator mitnichten unter die Lebensberater gegangen ist, lasst euch eins sagen: Man braucht kein Großereignis, um etwas zu verändern. Ebenso braucht man keinen Jahreswechsel, um mit seinen Vorsätzen zu scheitern. Warum muss man sich überhaupt etwas vornehmen? Warum kann man nicht einfach damit anfangen? Statt darüber zu reden, endlich abzunehmen, könnte man auch einfach für den Anfang einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Vorsatz ist nichts weiter als ein anderes Wort für “Aufschiebung”

2011
25.12.

Wir erinnern uns: Anfang des Jahres hat der Operator sechs Filme vorgestellt, auf die er sich 2011 gefreut hat. Mittlerweile hat der Operator jeden der sechs Filme gesehen, und da sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, ist es an der Zeit, diese Filme einmal kurz (und mit “kurz” meint der Operator diesmal sogar wirklich “kurz”!) Revue passieren zu lassen:

  • Black Swan: Der Film hat alle Erwartungen, die der Operator an den Film hatte, gänzlich übertroffen. Eine absolute Empfehlung an dieser Stelle! Wer mehr über den Film erfahren will, der kann sich gerne den längeren Artikel durchlesen, den der Operator vor einiger Zeit mal verfasst hat.
  • The Fighter: Na ja… Von diesem Film hatte der Operator mehr erwartet. Vielleicht war er an dem Tag, an dem er den Film gesehen hat, auch einfach nur zu müde, aber das Brüder-Drama hatte doch einige Hänger. Vielleicht muss der Operator dem Film aber auch einfach nur eine zweite Chance geben.
  • Super 8: J.J. Abrams ist talentiert und hat ein Händchen für packende Science-Fiction. Mit Super 8 hat er beides bewiesen. Ein nostalgischer Film über eine Gruppe Freunde, die Zeugen einer Zugentgleisung werden, die ihr Leben für immer verändern wird.
  • Battle: Los Angeles: Die Trailer sahen gut aus, der Film war aber stinklangweilig. Genug geschrieben!
  • Scream 4: Yeah, Wes Craven ist zurück! Genau das hatte der Operator gehofft und genau das hat er auch bekommen: Eine würdige Fortsetzung der alten Scream-Teile.
  • The Thing: Man nehme einen bekannten und beliebten Film, und erzählt die gleiche Geschichte einfach noch mal, nur ein bisschen anders. Genau das ist das Prequel zu The Thing dann auch geworden. An und für sich war der Film zwar nicht schlecht, aber er hat auch nichts Neues auf den Tisch gebracht. Dann doch besser die Version von John Carpenter aus dem Jahr 1982 anschauen!

 

2011
17.12.

Schon Mitte Dezember und der Operator hat noch gar nicht seine alljährliche Hasstirade zu Weihnachten veröffentlicht?! Richtig, denn die Tirade fällt dieses Jahr aus. Der Operator hat es nämlich bis jetzt ganz gut geschafft, sich von den ganzen Weihnachtsfeierlichkeiten loszukapseln. Er musste sogar nur einmal “Last Christmas” hören, und dann noch nicht mal den ganzen Song.

Tja, und damit wären wir auch beim Thema  dieses illustren Artikels: Wenn schon nicht “Last Christmas”, welche Lieder mit Weihnachts-Thematik kann man denn dann hören, wenn man eine Aversion gegenüber besagtem Fest hat? Antwort: Eine ganze Menge. Der Operator konzentriert sich aber auf zwei seiner Favoriten. Das wäre zum einen:

The Dan Band – I Wanna Rock You Hard This Christmas

Die musikalischen Auftritte der Dan Band bzw. von Dan Finnerty kennt man aus Filmen wie “Old School” oder “The Hangover”. Aber auch abseits der Filmindustrie hat die Dan Band einiges zu bieten: Ihre Spezialität ist die Neu-Interpretation von bekannten Pop-Songs, aber zu Weihnachten haben sie unter anderem mal eine Ausnahme gemacht:

Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch das Fest des Liebe-Machens! Tja, und genau davon handelt der Song:

I hope you like my present, it was way too big to wrap!

Corey Taylor - X-M@$

Der Frontmann von Slipknot und Stone Sour hat im letzten Jahr einen Weihnachts-Song aufgenommen. Dass dieser nicht von Lametta und Glitzer handelt, sollte jedem schon von vornherein klar sein. Aber auch wenn man Weihnachten nicht ausstehen kann: Man kann sich immer noch betrinken:

If I ain’t drunk then it ain’t Christmas. You know where to stick those jingle bells!

In diesem Sinne: Yippee ki-yay, motherfucker!

2011
30.11.

Der Operator liebt seine Glatze! Doch das war nicht immer so, früher war er nämlich auf der müßigen Suche nach dem richtigen Rasierer: Sämtliche Nassrasierer und Klingen wurden ausprobiert, doch nichts war richtig geeignet. Ein Glück, dass wir im 21. Jahrhundert leben und es eine tolle Erfindung namens “Internet” gibt. Der Operator setzte sich also vor seinen Rechner, um dieses ominöse “Internet” zu verwenden. Und er recherchierte.
Auf mehreren Seiten las er, dass ein Gerät namens HeadBlade besonders gut für die Rasur einer Glatze geeignet sein soll. Der Operator war skeptisch, doch er bestellte sich besagten Rasierer für damals knapp 25 Euro aus dem Internet. Seitdem sind ein paar Jahre vergangen und der Operator möchte seinen HeadBlade nicht mehr missen! Man muss sich zwar ziemlich umgewöhnen, wenn man vorher nur schnöde Nassrasierer verwendet hat, aber der Umstieg lohnt sich auf jeden Fall: Die Rasur geht schneller von der Hand, ist gründlicher und sorgt für weniger Hautrritationen. Zugegeben, bei den ersten paar Rasuren hat sich der Operator ganz schön geschnitten, doch dazu später mehr…

Letzte Woche hat sich der Operator dann etwas Besonderes gegönnt (frei nach dem Motto: “Treat Yo Self!“), und zwar den HeadBlade S4 Shadow.

HeadBlade S4

Der HeadBlade S4 Shadow

Bei diesem Sondermodell vom HeadBlade handelt es sich um eine Variante aus poliertem, rostfreiem Stahl. Im ersten Moment dachte der Operator beim Auspacken “Hoppla, der ist ja von unten hohl!” doch dann hat er gemerkt, dass dies zwei gute Gründe hat:

  1. Der HeadBlade S4 Shadow ist aufgrund des Materials ziemlich schwer und wäre durch eine vollständige “Bodenverkleidung” zu schwer geworden
  2. Der HeadBlade S4 Shadow besitzt auf der Unterseite einen praktischen Ständer, der sich ausklappen lässt. Damit kann man den HeadBlade sicher abstellen, ohne dass die Klinge den Boden berührt

Exzellent! Der HeadBlade S4 Shadow (ab hier nur noch “HeadBlade S4″, “S4 Shadow” oder “S4″ genannt, weil “HeadBlade S4 Shadow” auf Dauer zu lang ist) ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich auch sehr wertig an: Er ist gleichmäßig poliert und hat keine scharfen Kanten. Zum Lieferumfang gehören nebem dem S4 noch zwei Klingen sowie eine praktische Reisetasche, die ebenfalls einen robusten Eindruck macht. Die Tasche bietet Platz für den Rasierer selbst, zwei Ersatzklingen und Rasierschaum/-gel in Reisegröße.

So kommt der HeadBlade S4 Shadow zu Hause an

 

Der Operator, der zuvor nur den HeadBlade Sport besessen hat, ist jedenfalls ganz begeistert von seiner neuesten Errungenschaft und spricht ihr eine ganz klare Kaufempfehlung aus – vorausgesetzt, ihr steht auf eine gut gepflegte Glatze. Menschen mit Dauerwelle sollten natürlich lieber nicht zugreifen.

Ach ja: Gekauft hat der Operator das edle Stück übrigens bei HeadBlade Germany. Lasst euch nicht von der hässlichen Aufmachung der Seite abschrecken: Der Service ist 1a und man fühlt sich dort gut aufgehoben. Kleiner Nachteil: Geliefert wird mit Hermes und da kann es schon mal ein Weilchen Dauern, bis die Ware eintrifft.

 

Zum Abschluss gibt es vom Operator noch ein paar Tipps zur perfekten Glatzenrasur obendrauf!

 

  • Wenn ihr den HeadBlade verwendet, dann übt keinen Druck aus! Gerade dann nicht, wenn ihr ihn zum ersten Mal verwendet. Der Operator hat sich bei seiner ersten HeadBlade-Rasur ordentlich die Kopfhaut in Streifen abrasiert, also Obacht!
  • Spült eure Kopfhaut vorher mit warmen Wasser ab. Das sorgt für eine weiche Haut und öffnet die Poren.
  • Verwendet nur wenig Haarschaum oder -gel, um eure Poren und die Klingen des HeadBlades nicht unnötig zu verstopfen.
  • Setzt den HeadBlade am besten so an, dass die Räder zuerst aufsetzen. Das sorgt dafür, dass die Klinge nicht aus Versehen im falschen Winkel angesetzt wird und reduziert die Unfallgefahr.
  • Übt keinen Druck aus! Kann man gar nicht oft genug erwähnen!
  • Fangt am besten vorne an, rasiert dann die Seiten und anschließend den Hinterkopf. So macht es der Operator, und so solltet ihr es auch tun!
  • Wenn ihr fertig seid, dann spült eure Kopfhaut erst mit warmen Wasser ab und anschließend noch einmal kurz mit kaltem Wasser.

 

Übrigens: Alle Schnittwunden, die sich der Operator durch den HeadBlade zugefügt hat, sind komplett narbenfrei wieder verheilt, also nicht gleich in Panik geraten, wenn es doch mal bluten sollte. Wenn man den Bogen einmal raus hat, dann ist die Verletzungsgefahr beim HeadBlade auch viel geringer, weil man den Rasierer nicht hinter sich herzieht (so wie normale Nassrasierer), sondern sanft schiebt.

2011
14.11.

IOWA – 10 Jahre danach

Wummernde Bässe, die durch Mark und Bein gehen und sich in den Gehörgang fressen. Dazu unverständliche Schreifetzen, die gequält und voller Pein klingen. Mit diesen ersten Eindrücken begibt man sich beim Anhören des Albums IOWA von Slipknot auf die Reise. Eine Reise, die einen verändern und die man als andere Person verlassen wird.

 

Zu theatralisch? Mitnichten, denn nicht umsonst sollte IOWA für immer die Musiklandschaft verändern. Entertainment Weekly hat es am 7. September 2001 passend auf den Punkt gebracht, als sie schrieben:

Slipknot makes you fear for the future of Metal

Es gibt viele Begriffe, die das Album treffend beschreiben: Aggressiv, brutal, emotional, verstörend, hart und schmerzvoll sind nur einige von vielen. Gleichzeitig fällt es aber auch schwer, das Album mit Worten zu beschreiben und dadurch direkt, wenn auch ungewollt, in eine Kategorie zu stecken.

I’m not afraid to cry, but thats none of your business

Nach dem verstörenden und nur schwer einzuordnenden Intro (515) geht es direkt weiter mit People = Shit. Ein Lied, das mit allem und jedem abrechnet und härter und aggressiver kaum sein könnte. Und überhaupt bleibt nur wenig Zeit zum Verschnaufen, wenn man sich mit IOWA in eine andere Welt begibt. Lediglich Gently bietet eine kurze Auszeit. Und genau darum geht es in dem Lied auch: Eine Auszeit vom Alltag nehmen und mit den Gedanken einfach woanders hin abtauchen.

Nobody wants anything I’ve got, which is fine, because you’re made of everything I’m not

IOWA entstand in einer für die Band schweren Zeit: Slipknot kanen von einer langen Tour zurück, auf der sie auf sich und ihr erstes, nach der Band benannten Album aufmerksam gemacht haben, und sie wurden quasi mehr oder weniger über Nacht erfolgreich.
Menschen, die sich vorher nicht für sie interessiert haben, wollten plötzlich ein Stück vom Kuchen abhaben und die Band bekam Druck von allen Seiten. Kaum von dem letzten Konzert zurück, ging es auch schon wieder ins Studio, um die zweite Platte aufzunehmen. Durch die lange Tourphase waren alle 9 Mitglieder der Band ausgelaugt und voneinander genervt. Zusätzlich hatte man noch mit seinen inneren Dämonen und geldgeilen Menschen zu kämpfen. Doch Slipknot nutzten all das und nahmen ihr bis dato persönlichstes Album auf. All der Schmerz, all der Hass und all die Intensität verpackt in 60 Minuten Musik.

My flaws are the only thing left that’s pure, can’t really live, can’t really endure

Slipknot nutzten das Album, um über sich selbst zu reflektieren und um sich den eigenen Problemen zu stellen. Aber auch, um einen großen Mittelfinger empor zu strecken, um damit zu zeigen, was sie von der Welt und all ihren falschen/fragwürdigen Menschen halten.

Callow man is a sentinel screaming – I see the future; the future is bleeding

Wenn man IOWA anhört, dann fühlt man all das: Die Persönlichkeit des Albums wird durch die einzelnen Lieder hindurch transportiert und gelangt in den Gehörgang des Zuhörers. Und von dort aus direkt ins Gehirn.
Slipknot haben all ihre Gefühle und Schmerzen in musikalischer Form auf das Album gepackt und helfen damit dem Hörer bei der Bewältigung der eigenen Probleme. Fast schon wie eine Art Selbsthilfegruppe.

Who are you to me? Who am I to you? Is this a lesson in nepotistic negligence?

IOWA ist wie die Wundsalbe, die man auf einer frischen Fleischwunde aufträgt: Es sorgt zwar nicht dafür, dass die Wunden auf magische Weise sofort verschwinden, aber es unterstützt den Heilungsprozess. Und gerade das macht das Album so wertvoll.

 

 

2011
10.10.

Bald ist es wieder so weit: Am 13. Oktober 2011 ist International Suit Up Day! Tragt an diesem Tag einen Anzug, egal ob Männlein oder Weiblein.

Ihr arbeitet auf dem Bau? Egal, tragt einen Anzug!
Erwartet ihr an diesem Tag ein Baby? Durch einen Anzug wird die Geburt noch glamouröser!
Ihr geht an diesem Tag nicht aus dem Haus? Egal, Anzug an!
Ihr liegt krank im Bett? Mit einem Anzug seid ihr wenigstens stilvoll krank!

Ihr seht also: Es gibt genügend Anlässe, um einen Anzug zu tragen. Und wenn ihr aufgrund eures Berufes sowieso einen Anzug tragen müsst: Noch besser!

 

So, genug der kurzen Worte! Demnächst gibt es hier auch mal wieder ein richtiges Update, der Operator ist im Moment nur viel beschäftigt. Bis dahin:

SUIT UP!

2011
16.08.

Der Operator weiß es und ihr wisst es auch. Und falls nicht, dann spätestens jetzt: Der Operator liebt Kaffee! Noch mehr als Kaffee liebt der Operator guten Kaffee. Zeit also, dem braunen Gold einen weiteren Artikel zu widmen. Nach den lyrischen Ergüssen des letzten Artikels folgt diesmal ein kurzer Produkttest:

 

Meyerbeer Coffee in Paderborn

 

Wie man am Namen schon unschwer erraten kann, gibt es bei Meyerbeer Coffee Kaffee. Wahre Geschichte! Vom Aufbau und der Inneneinrichtung ähnelt Meyerbeer Coffee einem anderen Kaffeehaus, weshalb der Operator Meyerbeer Coffee auch liebevoll “Starbucks für Arme” nennt. Da sich der Operator nur selten irgendwo niederlässt, bestellt er bei Meyerbeer Coffee immer einen “Coffee to go”, auf Altdeutsch auch als “Kaffee zum Mitnehmen” bekannt.
Bisher hat der Operator immer nur einen Cappuccino bestellt, also kann er über die anderen Sorten nicht viel erzählen, aber der Cappuccino schmeckt dem Operator sehr gut. Allerdings kommt es auch darauf an, wer den Kaffee zubereitet. Im Geschmack unterscheidet sich der Cappuccino zwar nicht, aber dafür in der Qualität. Leider kam es schon öfters vor, dass sich unten im Pappbecher Reste der Kaffeebohnen angesammelt haben, so dass man auf den letzten Schluck lieber verzichten sollte.

Verbesserungsbedarf besteht auch bei den Pappbechern: Bei Starbucks gibt es z.B. einen extra Ring aus Wellpappe, dank dessen man den Pappbecher gefahrlos halten kann, ohne sich die Finger zu verbrennen und auch die Mitarbeiter sind beim Original einen Ticken freundlicher und motivierter. Nichtsdestotrotz schmeckt der Kaffee auch bei Meyerbeer Coffee gut, und ein paar Euro günstiger ist das Kaffeehaus auch, aber dafür muss man auch einige kleine Abstriche machen, die aber der Befriedigung der Kaffeesucht vom Operator keinen Abbruch tun. Deshalb sucht er den Laden auch in Zukunft auf, wenn er den extra Kick Koffein benötigt!

2011
28.07.

Boah, nicht schon wieder eine Aufzählung über Serien!

Doch, schließlich ist der Operator großer Film- und Serienfan!

  • The X-Files: Mulder und Scully sind zwei FBI-Agenten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Fox Mulder, dessen Schwester als Kind von Aliens entführt wurde, glaubt an das Übernatürliche und Außerirdische. Dana Scully ist hingegen eine Kritikerin, die hinter jedem Ereignis eine logische Erklärung sucht.  Sie wird Mulder als Partnerin zur Seite gestellt, damit sie die Arbeit von Fox Mulder überwachen kann. Später entwickelt sich jedoch eine enge Freundschaft zwischen den beiden und Scully gerät das ein oder andere Mal mit ihrer Weltansicht ins Schwanken.
    Mehr Worte muss man über die Serie eigentlich nicht verlieren, da wirklich  jeder sie kennen sollte. Der Operator hat die Serie schon in jungen Jahren gesehen und hatte die ein oder andere schweißtreibende Nacht wegen der teilweise für Kinder verstörenden Bilder. Geschadet hat es ihm aber nicht, behauptet er jedenfalls einfach mal…
  • Terminator 2: Judgment Day: Wo waren die Eltern vom Operator nur (Stichwort: Aufsichtspflicht), mag sich der ein oder andere jetzt denken: Erst Akte X, jetzt Terminator. Aber keine Sorge, sollte es jemals zum Aufstand der Maschinen kommen, ist der Operator bestens gerüstet, da er den Film mindestens so oft gesehen hat, wie sein Gesicht jeden Morgen im Spiegel.
  • Aliens: Hey, von Außerirdischen kann man nie genug bekommen und dass der Operator garantiert noch keine 16 Jahre alt war (das ist nämlich die Altersfreigabe für den Film), als er den Streifen das erste Mal gesehen hat, spielt überhaupt keine Rolle. Auch heute noch einer der Lieblings-Filme des Operators, der erstaunlich gut gealtert ist (wahrscheinlich sogar besser als der Operator selbst).
  • Jurassic Park: Endlich mal ein Film, für den der Operator damals sogar nicht zu jung war: Den Dino-Film von Steven Spielberg schaut er sich auch heute immer noch gerne an und im Oktober erscheint die komplette Trilogie sogar erstmalig auf Blu-ray. Die darf natürlich in seiner Sammlung dann nicht fehlen.
  • Buffy the Vampire Slayer: Hach, das waren damals noch Zeiten, als Vampire noch Bad-Ass waren und nicht in der Sonne stärker gefunkelt haben, als jede Nordmann-Tanne zur Weihnachtszeit. Und Apropos “Ass”: Buffy ist Vampirjägerin und tritt den Untoten ordentlich in den Hintern. Dabei will sie eigentlich nur ein normales Leben führen, doch daraus wird nichts, denn schließlich wurde sie dazu berufen, eine Jägerin zu sein und den Job kann man nicht einfach so an den Nagel hängen.
  • Star Trek: Voyager: Abgesehen von Star Trek (2009) und Star Trek: First Contact (1996) ist der Operator eigentlich kein großer Star Trek-Fan. Aber Voyager gefällt ihm: Durch einen Unfall landet die Besatzung der USS Voyager samt Schiff im Delta-Quadranten ist somit mehrere Tausend Lichtjahre von ihrer Heimat, dem Alpha-Quadranten, entfernt. Zugegeben, die Serie hat einige belanglose und sogar lächerliche Folgen, aber im Großen und Ganzen ist die Heimreise der Voyager sehenswert. Außerdem hat man als Kind/Jugendlicher bei schlechten Episoden gerne mal ein Auge zugedrückt. Oder auch zwei.

 

Tja, liebe Leserinnen und Leser, heute haben wir wieder wichtige Lektionen gelernt:

  • Früher war alles besser
  • Eltern sollten aufpassen, was ihre Kinder sich anschauen
  • … Und falls nicht, dann schadet es auch nicht
  • Der Operator schaut zu viele Filme und Serien
  • Zur Not könnte der Operator die Menschheit vor dem Aufstand der Maschinen retten
  •  Dinosaurier können bis heute nicht geklont werden. Verdammt!